Greek Writers@Berlin – Teil III

Christos Asteriou und Andreas Schäfer im Literaturhaus Lettrétage

21. November 2019: Zum Abschluss unserer Veranstaltungsreihe „Greek Writers@Berlin“ erwarten wir die beiden Romanciers Christos Asteriou und Andreas Schäfer um 20 Uhr im Literaturhaus Lettrétage, Mehringdamm 61, 10965 Berlin. Damit endet die dreiteilige Serie zur Berliner deutsch-griechischen Literaturszene, die mit Unterstützung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa durchgeführt werden konnte. Wir (diablog.eu/Diablog Vision e. V.) bedanken uns bei unserem interessierten Publikum, unserem Förderer, unserem Kooperationspartner Lettrétage e. V. und unserem Medienpartner Cosmo-Ellliniko Randevou.

buecher auf griechisch und auf deutsch

Lernen Sie die griechisch-deutsche Literaturszene in Berlin kennen! Berlin als Stadt der modernen Diaspora hilft dabei, nationale Zuschreibungen zu dekonstruieren und Identitäten aufzubrechen.

portraet eines Mannes im Mantel

Christos Asteriou, ©Zyranna Stoikou

Christos Asteriou hat seinen letzten Roman „Die Therapie der Erinnerungen“ großteils in Berlin geschrieben und arbeitet zurzeit an einem Erzählband, der sich auch auf die Stadt bezieht. Andreas Schäfer hat sich in seinem ersten Roman „Auf dem Weg nach Messara“ mit einer deutsch-griechischen Familiengeschichte befasst. Vom deutschen Feuilleton zum Experten für alles Griechische erklärt, hinterfragt er seine Rolle als Kulturerklärer. Beide werden aus ihren neuesten, zum Teil noch unveröffentlichten Werken lesen.

Christos Asteriou, 1971 in Athen geboren, ist Autor, Publizist und Übersetzer. Seit 2016 unterrichtet er an der FU Berlin. Er übersetze u.a. Texte von Christa Wolf, Hans-Georg Gadamer und Hugo von Hoffmansthal ins Griechische. Er war Stipendiat der Berliner Akademie der Künste, des Fulbright Programms in New York und der Villa Concordia in Bamberg. Zuletzt erschien von ihm der Roman „Die Therapie der Erinnerungen“ (2019).

portraet eines mannes

Andreas Schäfer, ©Mirella Weingarten

Andreas Schäfer, 1969 in Hamburg geboren, ist deutsch-griechischer Herkunft und lebt als Autor und Journalist in Berlin. Für sein Debüt „Auf dem Weg nach Messara“, erhielt er u. a. den Bremer Literaturförderpreis, sein Folgeroman „Wir vier“ (2010) war für den Deutschen Buchpreis nominiert und wurde mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet. Im November 2018 wurde sein Libretto „Die Schneekönigin“ in der Vertonung von Philipp David Hefti in der Tonhalle Zürich uraufgeführt. Er arbeitet zurzeit an dem Romanprojekt „Was wir erträumten“, das 2020 bei DuMont erscheinen wird.

Die Veranstaltungen werden durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

In Abänderung des Programms führt Michaela Prinzinger, Literaturübersetzerin und Künstlerische Leiterin der Reihe „Greek Writers@Berlin“, durch den Abend.

Auf diablog.eu sind von Andreas Schäfer der Essay „Weiß vielleicht jemand, was Schwarzer Peter auf Griechisch heißt?“ und von Christos Asteriou ein Ausschnitt aus „Isla Boa“ erschienen. Informieren Sie sich hier zu „Greek Writers@Berlin – Teil I“ sowie „Greek Writers@Berlin – Teil II“.

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