Ach! Nostalgie! Vom Verlust des griechischen Alltags in Stuttgart

von Simon Steiner

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Ελληνικά (Griechisch)

Ich habe den Eindruck, dass sich ein Teil der Lebenswelt „meiner Griechen“ – und damit der Alltag in meiner Stadt – stark verändert hat. Ich möchte mich einmischen, als einer der sich eng mit Griechenland verbunden fühlt. Ich lebe halbjährlich dort und spiele griechische Musik. In mir rumort es. Es liegt mir sehr am Herzen, etwas loszuwerden: Ich bin voller Nostalgie!

„Meine“ griechische Alltagskultur, meine Tavernen, Buchläden, Minimärkte, Reisebüros, Schneidereien aus den 70ern und bis zu den Nullerjahren sind am Verschwinden. So wie ich sie gekannt und geliebt habe, sind sie nicht mehr da, für mich ein herber Verlust. Sie sind weg oder wurden durch ziemlich lieblose Versionen ersetzt. Besser gesagt: Fast alle!

Die meisten griechischen Geschäfte wurden von „Gastarbeiter“-Familien gegründet, die in den 60er bis 80er Jahren nach Deutschland kamen. Die erste griechische Einwanderergeneration ist in Rente gegangen. Sie lebte vorrangig in ihrer eigenen Community, obwohl natürlich auch viele Menschen anderer Nationen daran teilhatten. Heute sind diese Menschen teils über 70, ihre Kinder und Enkel sind und fühlen sich deutsch, sprechen deutsch, sind mit der deutschen Kultur und Gesellschaft tagein, tagaus verbunden. Leiden nicht unter Heimweh, sind und fühlen sich nicht fremd, für sie ist alles selbstverständlich; sind im besten Sinn des Wortes gleich-gültig, heißt, beides ist gleich und gilt gleich: deutsch – griechisch. Dazu kommt noch die sogenannte Amerikanisierung. Die Jüngeren haben andere Laufbahnen eingeschlagen und die Reisebüros, Schneidereien, Minimärkte oder altbacken wirkende Tavernen nicht übernommen, geschweige denn modernisiert. Einer der Gründe: Die explodierenden Mietpreise.

Soziale Nähe, Kuscheliges und Sprüche wie Wir gehen zu Kostas sind Vergangenheit. Flogen früher noch Teller und Rosen, so flattern jetzt Papierservietten. Was womöglich auf uns zukommt (oder bereits existiert): Griechische Weinbars, neue Meze-Konzepte und ausgeflippte Design-Shops. Wenn auch Greek Style!

Ein griechischer Buchladen, hey, da lagen Zeitungen, Zeitschriften, Videokassetten und Bücher, die es jetzt nicht mehr gibt. Einiges davon findet man im großen Buchladen, der aber selbst fast am Aussterben ist. Der griechische Buchhändler sagte mir vor Jahren Wir zeigen auch Filme im Kommunalen Kino, wir haben einen Verein. Es folgten immer intensive Gespräche, da geh ich jetzt noch immer hin. Ein Buchladen, Kultur pur! Griechisches Lebensgefühl, Tradition und Identität. Hier mitten in der Stadt. Das war einmal. Gibt´s noch, würden andere sagen, ja, aber immer weniger, kaum, selten, fast nicht mehr, in Ausnahmefällen vielleicht.

Die typische griechische Taverne war meist rustikal eingerichtet, viel Holz, Fototapete oder Wandmalereien, antike Säulen. Günstig der Gyrosteller. Familiär, ohne Marketing und erfreulicherweise ohne „Konzept“. Manchmal entstanden spontan tolle Musikabende mit Livemusik und es wurde getanzt. Bis vor kurzem gab es doch noch die alte griechische Taverne, wie aus der Zeit gefallen. Heute wollen die Menschen „Mediterrane Fusion-Küche“, stylische Restaurants und Social-Media-Anerkennung. Es gibt nicht wenige Griechen, die inzwischen „zum Türken“ ausweichen, der hat noch Identität und Charme und authentische Küche, die sich oft mit der griechischen deckt.

Inter- oder sogar transkulturelle Integration ist ein Erfolg und hat zu einer gewissen kulturellen Auflösung beigetragen. Es ist schon ein bisschen paradox: Je besser eine migrantische Community integriert ist, desto weniger braucht sie eigene Infrastruktur. Die griechische Community in Deutschland ist gut ausgebildet und wirkt – auch noch in unserer unsicheren Zeit – wirtschaftlich stabil, ist sprachlich integriert und nicht mehr auf eigene Läden angewiesen. Man kann sagen: Diese Community hat sich in der Mehrheitsgesellschaft aufgelöst.

Hier drei Beispiele, auf die ich aufmerksam machen will:
Im Minimarkt
Ach, welche Köstlichkeiten: Eingelegtes Gemüse, Tzatziki, Feta in goldenem Öl mit Lorbeer und Bachari (sieht aus wie Myrthe; die kleinen Piment-Kügelchen werden auch Nelkenpfeffer genannt). Rigani, also feines Oregano. Selbst gepflückt, von meiner Oma, sagt der Kaufmann in weißem Arbeitskittel. Wie winzige Ameisen, Miniflocken, so zart und es duftet bis zu mir rüber, bilde ich mir ein.
Grüne dicke und schwarze, nein blaue oder rostrot schimmernde Kalamon-Oliven mit dem Zipfelchen, wie kleine Birnen, ja, ich weiß, aus Kalamata. Das höchste der Gefühle: Throumbes von der Insel Thassos, die schrumpeligen Oliven, schmecken wie Fleisch. Mattgrüne Peperoni absolut knackig; wenn du reinbeißt, tröpfelt die Salzlake auf den Teller.
Gebratene kleine Fische oder in Öl schwimmend, sie starren dich aus der großen Vitrine an. Was man sich kaum leisten kann: Oktopus-Salat! Wurst? Türkisch! Sucuk. Passt auch. Kräftig gewürzt, mit viel Knoblauch, rot, vom Rind.
Demestica-Wein weiß, aus Patras und der halbsüße Imiglykos dunkelrot, habe keine Ahnung wer den trinkt. Verschiedene Ouzo, herrliche Etiketten mit griechischer Schrift, da wird einem ganz anders. Kleine Retsina-Fläschchen, welcher schmeckt? Niemals Malamatina trinken, heißt es, wenn schon, dann allerhöchstens den von Kourtaki. Auf dem Boden stehen die Zweiliterbomben für die Gastronomen, riesige Retsina-Flaschen. Guck nur: Da stehen die Olivenölkanister, flüssiges Gold.
Hinten im Regal liegt Fladenbrot. Der Sattmacher für unser Soulfood. Auch ein paar Konserven, Gigantes, die allerfettesten riesengroßen, weißen Bohnen mit Dill in Tomatensauce. Fischkonserven und gegrillte Paprika im Glas. Du siehst die Grillstreifen, schwarz. Da läuft dir das Wasser im Mund zusammen. Häppchen voller Griechenland! Nostalgie, Weinen vor Glück, das Herz pocht, meine Ellada – hier in Stuttgart.
Der Kaufmann hat alles in kleine durchsichtige Plastikschalen schön verpackt, alles glänzt köstlich, da läuft einem das Wasser im Munde zusammen – schon wieder. Als ob du nichts bezahlen müsstest, so kommst es dir vor. Vor lauter Freude! Das alles heimtragen und auf den Besuch warten.
Minimärkte waren meistens preisgünstig, familiär und klein – genau die Art von Läden, die als erstes verschwanden. Supermärkte haben ihre Nischen übernommen. Olivenöl und Wein, Kräuter und Feta, Ouzo und Tsipouro und so viele andere Spezialitäten haben nun die großen Ketten im Angebot. Oft zu günstigeren Preisen als in Griechenland selbst.

Im Reisebüro
Es duftet nach Oktopus Stifado und tatsächlich: Auf Woulas Arbeitstisch, auf dem sich Ordner, Telefone, Kassen, Taschenrechner, Stifte, Quittungen und Reiseprospekte stapeln, tändelt ein Oktopusarm mit mir. Wie er mundet, mit Zwiebel, Lorbeer, Bachari, in rostrotem Sößchen. Ich schmecke auch einen Hauch Zimt. Die Fototapete: Inseln, Wälder, Berge und das Meer. Woula, eine sehr elegante Frau, Gold, Glanz, Glitzer, sehr schicke Frisur, jedes Haar sitzt. Vornehm gekleidet, nicht der Hauch einer Migrantin. Voll angekommen, voll dabei, sehr lebendig, emanzipiert!
Zur Reise: Wohin? Wann wollen wir? Über Ancona? Mit welcher Fährgesellschaft und wie wir an den Hafen kämen, warum nicht Venedig oder mal Bari – und dann? Igou oder Patras, die Vor- und Nachteile werden abgewogen und noch viel mehr wird besprochen, unendlich lang, ja ich habe Zeit und nachher kommt noch Rebekka her. Bari, Süditalien, Apulien, Kalabrien, endlich mal das ganze Land durchqueren, das wäre eine prima Option, Maut und Sprit rechnen sich und wir wollten doch endlich mal den kompletten Stiefel umfahren! Wir haben Zeit und reisen gerne, der Weg ist das Ziel.
Ja, kriegen wir heute noch eine Buchung hin oder warten wir noch auf Rebekka? Und falls sich was ändert, rufe ich euch an, meint Woula. Bezahlen in bar, ok. Aber dann geh ich zuerst auf die Bank, auch gut. Der Drucker rattert und ich bekomme einen ersten Vordruck, ich bin sehr nahe an der Buchung, eventuell.
Jetzt schaut Janni rüber, er ist der Hoffotograf des griechischen Konsulats nebenan, macht im hinteren Bereich des Reisebüros die Passbilder. Er sitzt unter einem riesengroßen Schirm, sieht sehr professionell aus, ein richtiger Fotograf, wenn auch im Reisebüro. Bürosharing in den Nullerjahren, sehr modern. Plötzlich angelt er sich eine Bouzouki. Ob das mit der Buchung heute noch was wird?
Ich kann euch auch noch telefonisch auf der Autobahn erreichen, falls sich was ändert, meint Woula. Ich bin glücklich, befinde mich seelisch schon kurz vor Ancona auf der Autostrada. Links das Meer, ich werde schwach: Mit einem Bein bin ich noch in Stuttgart und mit dem anderen schon in Greece.

In der Änderungsschneiderei
Hier sitzt Dimitri, eingedeckt von Hunderten Nadeln, zwischen Kleiderständern voller Jacken, Sakkos und Hosen. Hemden und Blusen hängen an Drahtkleiderbügel in Plastikfolie. Frisch von Hand gebügelt, ohne Bügelpuppe. Dimi steckt Hosen, Röcke oder Kleider ab, kürzt, verlängert, repariert Reißverschlüsse. Türme von Anzügen, hinten sind die Vorhänge, vorne hängt ein stolzes Ballkleid.
Mich fasziniert Dimis Aussehen, klein, dick, Brille auf der Nasenspitze; hat er nicht ein Toupet? Ich kann mich an seinem Toupet nicht satt sehen, ich hatte immer Angst vor Haarausfall. Und ich kann mich an seiner Aussprache nicht satt hören, der Akzent, mir gefällt, wie das klingt.
Welche Strecke, fragt er? Autoput oder Fähre oder Adriaküste, Albanien? Nicht fliegen, da kommt die Seele nicht nach! An was arbeitest du zurzeit, kannst du meiner Tochter in Deutsch helfen? Sie ist schlecht in der Schule! Ja, weißt du, wir wurden angeworben, ein Plakat auf dem Dorfplatz bei der Kirche an einem Laternen- oder Telefonmasten: „Wir suchen Arbeiter“. Komm, ela, der Zug, nach München, Koffer packen, auf Wiedersehen! Jetzt sitzt er in seiner Schneiderei. Reicht das zum Leben?
Schneidereien verschwinden generell – nicht nur die griechischen. Fast Fashion hat die Preise gedrückt und die alte Handwerkskultur verdrängt. Das Gewöhnliche und Liebliche, das Vertraute und das Gefühl der Zugehörigkeit – alles verschwunden, durch inszeniertes Spektakel ersetzt, durch das man auffallen muss, um zu gelten.

Der Soziologe Andreas Reckwitz spricht vom Verlust von Milieus. Er meint, wie ich anhand von Tavernen, Reisebüros und Minimärkten beschrieben habe: Die Spätmoderne zerstört Milieus durch Ökonomisierung, Digitalisierung, Gentrifizierung und Singularisierung, also das „Besondere“.
Übrig bleibt Nostalgie und ein bisschen Melancholie. Das Leben geht immer weiter, man freundet sich mit Neuem an und bald ist das Nagelneue selbstverständlich. Man geht mit der Zeit, erst schüttelt man noch den Kopf, dann willigt man ein. Ich will ja nicht stehen bleiben. Neues macht lebendig. Wer immer den alten Weg nicht verlässt, bleibt auf der Strecke.

Es bleibt noch eine Frage: Was überlebt letztendlich alles, ist zuckersüß, schmeckt und sieht immer lecker aus? Natürlich die Süßigkeiten im Zacharoplastio, der griechischen Zuckerbäckerei 🙂


Text: Simon Steiner. Symbolbilder: Archive S.Steiner und A.Tsingas. Redaktion: A.Tsingas. Simon Steiner in diablog.eu hier.

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12 Kommentare zu „Ach! Nostalgie! Vom Verlust des griechischen Alltags in Stuttgart“

  1. Hallo Simon,
    sehr schöne Beschreibung von Alltagskutur und Mileu. Ein bisschen nostalgisch und sentimental, aber das ist wohl im Alter so. Mir gefällt es. Und es ist wie immer: Manches an der Entwicklung ist gut und Manches sehr bedauerlich. Und wir merken selber in Marokko, was uns als Tourist gefällt, ist für die Einheimischen oft beschwerlich. Eselkarren, Lehmbauwohnungen ohne Klo; wie froh wären die an einem Dixxi. Also aufpassen.
    Sei weiter so aktiv, wir freuen uns von dir zu hören.
    Grüße Bernd

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  2. Ja, ich kann das sehr gut verstehen, mir fehlt auch „mein Griechenland“ aus den 70ern und 80ern, auch hier in Hamburg fast alles modernisiert schickimicki gestylt: „Oneiro“, Luxus-Restaurant, distinguiert, der Traum jüngerer Griechen, an denen nichts mehr erkennbar griechisch ist. „Grillhaus der Grieche“, das ist aber Ali, ein türkischer Kurde, und Imbiss-Stil, auch nicht meins weil vielzu fleischlastig, der Salat geschmacklos und niemand spricht ein Wort Griechisch. Vielleicht besinnen sich ja Griechinnen und Griechen auf Ihre Traditionen und lassen das wieder aufleben, das Tavernenleben: Plaka, Sotriris, Z., Rigas Fereos, die waren noch richtig griechisch, öfters mit Livemusik. Leider sind die teuren Lokalmieten auch ein Grund für diesen Wandel. Und doch: da steht er noch, mein blauer griechischer Tavernentisch im Garten, verwaist, weil selbst mein iranischer Nachbar Mahmoud, der früher mal ein griechisches Restaurant geführt hat und ganz gut griechisch kocht, hat sich zurückgezogen. Ich gebe aber nicht auf. Ich will mein Griechenland zurück, hier wie dort.

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  3. Hallo Simon,
    erneut ein schöner Bericht, der mich an meine Jugend erinnert. Unvergessen wird mir bleiben, als wir wieder einmal bei Foti im Zorbas Sindelfingen saßen und aßen (schöne Formulierung). Dort waren ein paar Jugendliche, noch jünger als wir, und diskutierten ob sie zur Anti-Atomkraft-Demo nach Brokdorf trampen, oder sich ein Rockkonzert am Wochenende reinziehen. Dürfte Anfang der 80er gewesen sein. War ’ne schöne Zeit.
    Schöne Grüße
    Axel aka halensee

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  4. Schöner Artikel. Wie jedoch Savvopoulos zu sagen pflegte: «η ζωή αλλάζει / δίχως να κοιτάζει / τη δική σου μελαγχολία»
    Angelos

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  5. Vielen Dank, lieber Simon. Schöner Bericht. Manchmal glaube ich, dass du mehr Grieche bist als einige Griechen, die hier in Stuttgart leben. Inklusive mich.
    Ευχαριστώ για το ωραίο αυτό άρθρο.

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  6. Hallo Simon,
    ich kam endlich dazu, deinen Artikel zu lesen.
    Beides habe ich zu meiner Schande und jetzt auch zu meinem großen Bedauern nicht wahrgenommen: die griechischen Geschäfte und in der Folge auch nicht ihr Verschwinden. Die Geschichte spricht ja für eine gelungene Integration.
    Aber, mann, was scheint mir denn da entgangen zu sein, Abende mit Live-Musik und Tanz, Buchläden mit Vorführungen im kommunalen Kino, (gibt es überhaupt noch eins?)? Und ich habe nur schlechte Grillplatten in Erinnerung 🙁
    Wie schön, dass du an all das erinnerst, hat Spaß gemacht, deinen Artikel zu lesen. Und falls es davon doch noch etwas gibt: nimmst du mich mal mit? Bitte!
    Susanne

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  7. Vielen Dank für den Text, der mir so nahegegangen ist – so habe ich Hellas in Stuttgart und am Studienort in Tübingen erlebt. Ja, Nostalgie pur… In Tübingen gab’s oben an der Neckarhalde, gegenüber des Stifts, einen kleinen Händler, der uns den Wein, Käse und sonstiges für die griechischen Feste lieferte. Wenn ich ihn besuchte, musste ich zuerst einen Ouzo trinken, dazu servierte er Feta, Oliven, kleine Sardellen, Brot und was er sonst noch gerade parat hatte. Tempi passati!
    Aber selbst in Athen gibt’s die kleinen Lädchen und Schneidereien höchstens noch in den äußeren Vororten oder dann draußen auf dem Land. Ich erinnere mich, dass ich mit meiner Frau 2017 durch Leonidion (Peloponnes) fuhr – auf dem Weg nach Gythion, um von dort aus die Mani zu erkunden. Plötzlich kamen wir an einem Pantopoleion der ganz alten Art vorbei, das ich am liebsten leergekauft hätte!

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  8. Lieber Simon,
    ich habe es sehr genossen, deinen Artikel zu lesen und in deine Gedanken und Gefühle einzutauchen. Das, was du beschrieben hast, kenne ich nur aus Griechenland selbst – und wenn hier in Deutschland, dann nur vereinzelt.
    Beim Lesen wusste ich ganz genau was du meinst. Wie schön und doch so traurig.
    Ein sehr schöner und gelungener Beitrag!

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  9. Hallo zusammen,
    es ist schön, an die gute alte Zeit zu denken. Danke dir Simon für diese sehr schöne Erinnerung. Ich bin froh, die Erfahrung dieser Läden, auch in Griechenland gemacht zu haben. Ich für meinen Teil sehe diese Zeit nicht als verloren gegangen an. Sie ist vergangen, wir konnten sie miterleben, lasst uns ohne Schwermut der kommenden Dinge entgegen blicken.

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