Die 3. ViceVersa Deutsch-Griechische Übersetzerwerkstatt

23.-30. Juni 2024 im Kulturzentrum der Stadt Chania/Kreta

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Zwischen dem 23. und dem 30. Juni 2024 fand am Kulturzentrum Chania/Kreta die 3. ViceVersa Deutsch-Griechische Übersetzerwerkstatt statt – unter der Leitung von Michaela Prinzinger (Berlin/Leiden) und Theo Votsos (Leverkusen/ Thessaloniki) und im Rahmen des 3. Internationalen Buchfestivals Chania (26.-30.06.2024).

Ausschreibung und Bewerbungslagen
Die Ausschreibung zur 3. ViceVersa Deutsch-Griechisch Übersetzerwerkstatt war – wie schon in den vergangenen Jahren – auf die Situation der Kulturmittler:innen zugeschnitten. Wegen mangelnder Fördermöglichkeiten für literarische Texte aus dem Griechischen ins Deutsche waren die Zugangskriterien so gestaltet, dass möglichst viele Kandidat:innen angesprochen und zu einer Bewerbung motiviert wurden. Ziel war damit auch, sich einen Überblick über die „Szene“ und die Nachwuchstalente zu verschaffen. Für die Bewerbung wurde daher weder ein publiziertes Werk vorausgesetzt, noch ein Verlagsvertrag für das eingereichte Projekt angefordert. Die Werkstattleitung stellte zudem für Interessent:innen, die gerade kein eigenes Projekt verfolgen, Texte zum Einreichen der Bewerbung zur Verfügung. Bis zum Bewerbungsschluss am 31.03.2024 trafen insgesamt 24 Bewerbungen ein: 11 für die Richtung Deutsch-Griechisch (DE-EL), 13 für die Richtung Griechisch-Deutsch (EL-DE). Schließlich bekamen 10 Übersetzer:innen die Gelegenheit, im Rahmen der Übersetzerwerkstatt an älteren und zeitgenössischen Texten der griechisch- und deutschsprachigen Literatur zu arbeiten, Übersetzungsfragen zu diskutieren und sich über den Berufsstand auszutauschen.


Die Ausschreibung in diablog.eu hier
Die Übersetzerwerkstatt wurde veranstaltet vom TOLEDO-Programm des Deutschen Übersetzerfonds, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und freundlich unterstützt durch das Chania Book Festival (hier), das einzige regelmäßig stattfindende internationale Literaturfestival Griechenlands.


Auswahlkriterien
Unter den 5 Teilnehmer:innen jeder Sprachrichtung sollten auch zwei mit geringerer Erfahrung sein, die sich mit von der Werkstattleitung vorgegebenen Texten bewerben konnten. Damit sollte der interessierte Nachwuchs (unabhängig vom Alter) angesprochen und motiviert werden. Die anderen drei waren Kolleg:innen mit größerer bis großer Erfahrung, die eigene Projekte einreichten. Die Spannbreite der individuellen Voraussetzungen war von Anbeginn der Übersetzerwerkstatt keinerlei Problem, es stellte sich sofort eine kollegiale und kooperative Atmosphäre ein.

Theo Votsos mit Dilek Güngör und Michalis Albatis

Eingeladene Referenten
Dilek Güngör, deutsche Autorin mit türkischem Migrationshintergrund. Sie kam am 26. Juni ins Kulturzentrum Chania und nahm am 29. Juni an der Präsentation der Werkstatt auf dem Buchfestival Chania teil. Mit der Übersetzung von Auszügen aus Güngörs letztem Buch „A wie Ada“ (Verbrecher Verlag, Berlin 2024) hatten sich zwei Werkstatt-Teilnehmerinnen mit der Richtung DE-EL auseinandergesetzt.
Michalis Albatis, kretischer Autor. Er besuchte die Werkstatt am 27. Juni und nahm, wie Dilek Güngör, ebenfalls an der Werkstattpräsentation am 29. Juni teil. Mit Auszügen aus Albatis’ vorletztem Roman „Και οι νεκροί ας θάψουν τους νεκρούς τους“ (dt. Arbeitstitel: „Und lass die Toten ihre Toten begraben“, Verlag Nisos, Athen 2019) hatten sich zwei Werkstatt-Teilnehmerinnen mit der Übersetzung ins Deutsche beschäftigt.
Die Literaturagentin Catherine Fragou, die seit 2000 deutsche Verlage in Griechenland sowie griechische Autor:innen im deutschsprachigen Raum vertritt, stellte sich am 28. Juni den Fragen der Gruppe.
Christos Asteriou, griechischer Autor und Übersetzer. Er nahm freundlicherweise an der Werkstattpräsentation teil. Mit der Übersetzung von Asterious Roman „Isla Boa“ (Verlag Polis, Athen 2012) hatte sich eine Übersetzerin erfolgreich um die Teilnahme an der Werkstatt beworben.

Die Übersetzerwerkstatt vor Ort
Werkstattleitung und Übersetzer:innen trafen sich zum ersten Mal am Sonntag, 23. Juni zum Abendessen im wuseligen alten Hafen von Chania, wo sie sich schon mal „beschnuppern“ konnten. Es wurde natürlich spät.

Die Arbeitswoche begann am Montag, 24. Juni mit einer Einführung in die Werkstattarbeit und einem Ausblick auf die kommenden Tage. Es folgten zwei Einheiten intensiver Tandemarbeit und die erste Textbesprechung. In der Gruppe wurden verschiedene Optionen der Übertragung diskutiert, unterfüttert von eingestreuten Theorie-Diskussionen und entsprechender Bibliografie. Als besonders wichtig und hilfreich wurde von den Teilnehmer:innen auch die Vorstellung von Berufsverbänden und ihrer Lobbyarbeit empfunden.

Alltag der Übersetzerwerkstatt

Die Gruppe war auf zwei Unterkünfte verteilt, etwa 20-25 Gehminuten vom Kulturzentrum entfernt. Auf diesem Fußweg bildeten sich immer wieder kleine Gruppen, die sich menschlich und fachlich über viele interessante Fragen austauschten.

Im Park kurz vor dem Kulturzentrum stand ein beeindruckender Baum mit Lianen und auffälligen Wurzeln. Seine Identität konnte nicht eindeutig geklärt werden. Unter diesem großen Unbekannten wurde dieses Erinnerungsfoto geschossen.

 

 

 

In den ersten Tagen gab es noch Zeit, abends ins Meer zu springen oder sogar ins Theater zu gehen. Zeitgleich mit der Eröffnung des Buchfestivals gab es starke Winde, die hohe Wellen gegen die Kaimauern schlagen ließen. Mit dem Baden war es vorbei und die Abende waren mit literarischen Veranstaltungen ausgefüllt.

 

Gegen 13 Uhr gab es eine halbstündige Mittagspause. Manche nutzten sie im Hof des Kulturzentrums für eine Zigarettenpause, holten Kaffee aus einem benachbarten Café, vor dem in einem Teich kleine Wasserschildkröten schwammen.

Andere bauchten zur Stärkung etwas Nahrhafteres. Die Werkstattleitung war stets darauf bedacht, dass es, abgesehen von Erfrischungsgetränken, auch Obst und Joghurt gab. Es galt: Isst du einen Joghurt, nimm auch eine Banane dazu (bevor sie braun wird).

Das gemeinsame Essen fand am späten Nachmittag statt. Treffpunkt war die Gemeinschaftsküche „κουζίνα ε.π.ε.“ (in etwa: Küche GmbH), die mit feinen lokalen Kräutern kulinarische Maßstäbe setzte. Beheimatet auf dem kleinen Splantzias-Platz, liegt das Lokal zwischen der orthodoxen Kirche Agios Nikolaos mit Glockenturm und Minarett und der katholischen Kirche S. Rocco, heute ein Ausstellungsraum. Mittendrin hält ein verlassenes, unterirdisches osmanisches Brunnenhaus einen Dornröschenschlaf. Was für eine Umgebung!

Die mobile Radiostation

 

 

 

 

 

 

 

 

Am dritten Arbeitstag der Übersetzerwerkstatt, Mittwoch, 26. Juni, eröffnete das Buchfestival Chania und die Teilnehmer:innen erschienen geschlossen oder in kleineren Grüppchen bei vielen, interessanten Veranstaltungen. Die Hauptveranstaltungsorte waren zwei unmittelbar benachbarte, riesige und zu Multifunktionsräumen und Vortragssälen umgebaute venezianische Bootshallen. Dazwischen stand im Freien ein mobiles Rundfunkstudio, das Interviews mit den Gästen und Organisatoren des Festivals führte und Meldungen rund um das Buchfestival sendete.

Inhaltliche Werkstattarbeit
Die Mischung der Teilnehmer:innen erwies sich als sehr fruchtbar. Es gab Kolleg:innen, die sich erst wenige Male an einen literarischen Text gewagt hatten, und andere, die auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken konnten. Durch die biografischen Hintergründe mit literaturwissenschaftlichen oder translatorischen Studien, diverser Mehrsprachigkeit, Erfahrung im Schulbereich und an der Universität oder auch in ganz anderen, „prosaischen“ Berufen ergab sich eine spannende Vielfalt, die auf gegenseitigem Respekt fußte.
Selbstverständlich beschäftigten die Gruppe die sozusagen „ewigen“ Themen wie Tempus (Zeitenfolge, indirekte bzw. erlebte Rede, Konjunktive), Realien (materielle und immaterielle Kulturtradition) und ihre Übertragung sowie Elemente der Syntax (Abweichungen und Schwerpunktbildung in der einen und in der anderen Sprache, Satzkonstruktionen und Interpunktion, Stellung des Verbs, Informationsverteilung). Und nicht ganz unerwartet endeten viele Diskussionen wieder beim alten Schleiermacher’schen Dilemma – wie entscheide ich mich: Den Text zum Leser hinbewegen oder den Leser zum Text?
Setze ich Fußnoten bzw. Erläuterungen? Das ist eine Entscheidung, vor der man immer steht und der immer wieder anders zu begegnen ist. Wie steht es im Griechischen mit Eigennamen und ihrer Umschrift, wie mit „Spitznamen“ aus dem dörflichen Umfeld, wie zuhauf in Michalis Albatis’ Roman? Finde ich deutsche Entsprechungen oder lasse ich sie auf Griechisch stehen? Wie finden wir die richtige Balance zwischen Textnähe und „freier“ Interpretation? Auch die Texthierarchie (Wort, Satz, Absatz, Abschnitt, Kapitel) und ihre Rolle für das Übersetzen waren wichtig: Wie verändern sich Bedeutungen und Interpretationen durch den Gesamtzusammenhang? Besonderen Wert legte die Gruppe auf die Ausgestaltung von Textanfang und Absatz- bzw. Kapitelende, um dabei eine besondere stilistische Pointe zu setzen.

Dilek Güngör stellt sich den Fragen der Übersetzerwerkstatt

Die deutschen Bücher, aus denen Auszüge ins EL übertragen wurden:
Fatma Aydemir, Dschinns
Erich Maria Remarque, Das Gelobte Land
Dilek Güngör, A wie Ada
Friedrich Hegel, Frühe Schriften

Die  griechischen Bücher, aus denen Auszüge ins DE übertragen wurden:
Evgenia Bogianou, Jene
Christos Asteriou, Isla Boa
Michalis Albatis, Und lass die Toten ihre Toten begraben
Panagiotis Chatzimoysiadis, Der Schnee des Agrafa-Gebirges

Auf Lösungssuche

Im Text von Fatma Aydemir Dschinns tauchen türkische Einsprengsel und Begriffe im Original auf: Übertragen oder so belassen, ohne oder mit Erläuterung? Im Griechischen ergibt sich die Besonderheit, dass fremdsprachliche Texte oft in griechischer Umschrift inkorporiert und somit assimiliert werden. Wie gehen wir damit um? Belassen wir die türkischen Begriffe in lateinischer Schrift, oder ist das für den griechischen Leser schwer verdaulich? Eine besondere Schwierigkeit war die Wiedergabe des geschlechtsneutralen türkischen Pronomens o („er, sie, es“), das lautlich mit dem griechischen männlichen Artikel o zusammenfällt.

 

Wie gehe ich mit einem anderen Sprachduktus um, mit Regiolekten, Soziolekten, Dialekten, Slang? In Isla Boa ging es um die Ausgestaltung der literarisierten Umgangssprache einer 35jährigen Frau. Dabei fiel die Diskrepanz zwischen Imperfekt und Umgangssprache auf. Eine Anregung aus dem Seminar war, eine Versetzung ins Präsens zu versuchen, was zum Duktus der Figur gut passen würde und die genannte Diskrepanz abmildert.

 

 

Anhand von Erich Maria Remarque letztem, nicht abgeschlossenem Roman stellte sich die Frage der Übersetzung von unvollendet gebliebenen Texten bekannter, klassischer Autoren. Die Gruppe diskutierte Argumente zur Aktualität und zur Charakterisierung des fragmentarischen Werks Das Gelobte Land (Remarques „Schwanengesang“), um es einem griechischen Verlag trotzdem schmackhaft zu machen.

 

 

Der Roman Der Schnee des Agrafa-Gebirges warf  die Frage auf, ob Schriftsteller und Übersetzer als Männer die richtigen Worte treffen, wenn sie das individuelle Trauma einer jungen Frau (den brutalen Missbrauch durch den Vater) im großen Zusammenhang des kollektiven Traumas des griechischen Bürgerkriegs beschreiben. Zusammen erprobte die Gruppe Möglichkeiten, die teils holzschnittartigen Szenen des Originals mit subtilen übersetzerischen Mitteln offener und wirkungsvoller zu gestalten.

 

In Jene erwies sich gerade die Übertragung einer kurzen, dreiseitigen Erzählung als schwierig, da es auf jedes Wort ankommt. Es bestätigte sich der Eindruck, dass griechische Allerweltswörter mit starken, aussagekräftigen Verben übertragen werden sollten, um den deutschen Text stilistisch zu markieren und stärker zu konkretisieren. Da in der Erzählung von Evgenia Bogianou der Anfangsbuchstabe des weiblichen Vornamens Zoi, der „Leben“ bedeutet, eine entscheidende semantische Rolle spielt, diskutierten wir verschiedene Möglichkeiten einer interpretativen Wiedergabe innerhalb des Textes.

 

 In der Diskussion zu Hegels Frühen Schriften wurde auf den historischen Sprachgebrauch von veralteten Wörtern wie Zögling, Amtsbrüder, Wehmutter und Säugamme, Hofmeisterin, Zuckerbrot, Gängelband und Wortkrämerei verwiesen. Die Gruppe begab sich auf die Suche nach den Möglichkeiten einer Übertragung ins Griechische, um dem Text an manchen Stellen durch lexikalische „Pinselstriche“ eine historische Färbung zu verleihen. Als Entsprechung zum Grimmschen Wörterbuch, das Aufschluss über die deutschen Synonyme gibt, könnte man das „Antilexiko“ von Vostantzoglou konsultieren, das alternative hochsprachliche Varianten liefert.

Im Gespräch mit Dilek Güngör kam die Frage der „Etikettierung“ von Autor:innen mit Migrationshintergrund, auch aus Marketinggründen, zur Sprache. Für die Übersetzerinnen der Abschnitte aus A wie Ada war die Diskussion in der Gruppe zur Doppelbödigkeit der scheinbar einfachen Sätze hilfreich, um die (sexuellen) Konnotationen zu entschlüsseln. Besonders interessant war hier, dass beide dieselben Ausschnitte übersetzt hatten und die Gruppe die unterschiedlichen Lösungen vergleichen konnte.

 

Michalis Albatis’ Roman Und lass die Toten ihre Toten begraben ist stilistisch stark von Mündlichkeit und dialektalen Einsprengseln markiert, eine große Herausforderung für die beiden Übersetzerinnen, die sich an aufeinanderfolgende Textpassagen vom Anfang des Buches versucht hatten. Hier erwiesen sich die gehäuften Nebensatzkonstruktionen im Deutschen als wenig praktikabel. Daher probierten wir alternative Lösungen aus, um die Spannung und den lebendigen Duktus zu erhalten. Im Deutschen, so schlossen wir, können wir weniger mit einem Dialekt, sondern mehr mit einer speziell markierten Umgangssprache auf die sprachlichen Herausforderungen des Originals reagieren. Albatis erzählte im Gespräch mit der Gruppe, dass nicht-kretische Leser:innen des Öfteren die Eigenart angemerkt hätten, das Perfekt durch Akkusativ- und Dativobjekte zu splitten und das Partizip an das Satzende zu stellen, ein Erbe kretischer epischer Gesänge. Interessanterweise bringt das den griechischen Text näher an die deutsche Syntax heran.

Catherine Fragou auf dem Podium des Festivals mit den Kretischen Autoren Michalis Malandrakis (links) und Michalis Albatis (rechts)

Im Gespräch mit der langjährigen und erfahrenen Literaturagentin Catherine Fragou wurde ihre Rolle im deutsch-griechischen Vermittlungsprozess besprochen. Fragou verhilft sowohl griechischen Autoren:innen zu Verlagen in Griechenland als auch anderssprachigen Verlagen zu Rechteverkäufen nach Griechenland. Am erfolgreichsten ist sie auf dem französischen Markt, wo sich griechische Autoren:innen viel besser verkaufen als im deutschsprachigen Raum. Die Gruppe befragte sie zur Rolle von Agenturen bei der Textauswahl von Verlagen und zur Rolle staatlicher griechischer Institutionen zur Förderung der auswärtigen Kulturpolitik. Darüber hinaus versuchten Teilnehmer:innen, die Unterschiede in der Wahrnehmung und im Leserecho zu analysieren.
Michaela Prinzinger erläuterte ihre aus zwei Gastdozenturen entstandene Literaturliste, die sie der Gruppe zur Verfügung stellte und die von der Runde ergänzt wurde.

Abschluss der Werkstattarbeit
Am Samstag, 29. Juni 2024 wurde um 17 Uhr die Werkstattarbeit auf dem Buchfestival Chania in kleinen Panelrunden präsentiert.

Blick von der Empore auf den Vortragssaal
M. Prinzinger mit dem Autor Christos Asteriou und Doris Wille (v.r.)
M. Prinzinger mit Ina Berger und Giorgos Iliopoulos (v.r.)
M. Prinzinger mit Dorothea Scharf-Loufakis, dem Autor Michalis Albatis und Heidelinde Toneian (v.r.)
Th. Votsos mit Antonis Kountouris und Thanassis Tsingas (v.r.); durch die Fensterbögen hinter dem Podium kann das Publikum auf die tobenden Wellen der Ägäis blicken, eine grandiose Kulisse.
Th. Votsos mit Fotini Patinari und Georgia Karra (v.r.)

Daran schloss sich die Lesung mit Dilek Güngör aus ihrem Buch „Vater und ich“ an, das, übersetzt von Theo Votsos, bereits Ende 2022 auf Griechisch im Verlag ΚaPsiMi (KΨΜ) erschienen ist. Moderiert wurde die Veranstaltung von Christos Asteriou, der zuvor an der Werkstattpräsentation teilgenommen hatte.

Freude und Erleichterung waren nach den gelungenen Präsentationen groß, Euphorie setzte ein, vermischt mit einem Schuss Wehmut, da diese produktive, aber auch heitere Woche vorbei war. Am Sonntagmorgen reisten die ersten Teilnehmer:innen zu ihren Herkunftsorten ab.

Wahrnehmung
Am 19. Juni erschien in der Griechenland Zeitung ein Interview mit Prinzinger/Votsos zur Übersetzerwerkstatt.
Das Buchfestival Chania hat über die Werkstattpräsentation am 29. Juni und die Veranstaltungen mit Dilek Güngör und Michalis Albatis Fotobeiträge veröffentlicht.

Diese Präsentation basiert auf dem Abschlussbericht zur 3. ViceVersa Deutsch-Griechischen Übersetzerwerkstatt von Dr. Michaela Prnzinger und Theo Votsos. Alltag der Werkstatt, Fotobeschreibungen und Redaktion: A. Tsingas. Fotos: Buchfestival Chania und Teilnehmer:innen der 3. ViceVersa Deutsch-Griechischen Übersetzerwerkstatt.

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2 Kommentare zu „Die 3. ViceVersa Deutsch-Griechische Übersetzerwerkstatt“

  1. Hallo, ich habe höchsten Respekt, was ihr da geleistet habt. Ich konnte mir nicht vorstellen, was da alles an Arbeit dahintersteckt und mit einfließt! Grüße!

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