Hellenikon Idyllion

Reisebericht von Michaela Prinzinger

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Ελληνικά (Griechisch)

Selianitika, ein Dorf in der Nähe von Aigio im Golf von Korinth – ein Ort, den man vermutlich schnell wieder vergessen würde, wenn dort nicht Andreas Drekis sein „Hellenikon Idyllion“ eingerichtet hätte. Doch schon nach ein paar Tagen beginnt man, das Dorf und die Menschen liebzugewinnen.

Seit Ende der Siebziger-Jahre führt Andreas die kleine Apartment-Anlage, die immer noch den Charme von Orange- und Brauntönen ausstrahlt, die damals modern waren. Das große Plus ist der wunderschöne Garten und die Lage direkt am Meer. Und Andreas Drekis, der – einem Zeus gleich – vom Balkon aus seinen „Musen“ – wie er seine Praktikantinnen nennt – die Blitze seiner Anweisungen zuschleudert.

Gruppenbild: ein Mann, 5 junge Frauen, eine Skulptur im Garten
Andreas Drekis mit seinen Musen, ©diablog.eu

Jedes Jahr kommen Studierende aus Friedrichshafen am Bodensee nach Selianitika, um ihren Studiengang Kommunikation- und Kulturmanagement mit einem dreimonatigen Aufenthalt im Hellenikon Idyllion zu bereichern. Dort greifen sie Andreas Drekis bei der Organisation von Konzerten, bei Übersetzungs- und kleineren Videarbeiten, bei der Gestaltung seiner Website und bei seinem Auftritt in den Sozialen Medien unter die Arme. Dorothea ist schon zum zweiten Mal dabei, sie ist Referendarin für Latein und Englisch und genießt es, sich bei der Pflege von Garten und Gartenmöbeln nützlich zu machen. „Hier kann man noch richtig mitgestalten“, sind Luise, Sophia, Clara und Caroline einer Meinung.

Selianitikastrand breit
Strand von Selianitika, ©diablog.eu

Wir selbst sind angenehm beeindruckt, wie klar und verständlich auf der Website des Idyllion dargestellt wird, wie man vom Flughafen mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Selianitika und zum Idyllion kommt, und wie man mit dem Busfahrer verhandeln muss, damit er ausnahmsweise eine Station in dem Dörfchen einlegt. „Mit der Schönheit der griechischen Inseln können wir nicht konkurrieren, aber hier in der Nähe haben wir die Zeugnisse der antiken Geschichte wie Olympia und Delphi.“ So wirbt Andreas Drekis für sein Dorf, das hauptsächlich vom einheimischen Tourismus lebt.

Aigion liegt im Einzugsbereich von Athen, in gut zwei Stunden ist man in Selianitika, das nicht mit falschem Tourismus-Talmi lockt, sondern mit seiner unspektakulären Ursprünglichkeit überzeugt. Gleich zur Begrüßung wird im Hellenikon Idyllion am Sonntagabend der Holzbackofen angeworfen und ein leckeres Lämmchen zubereitet. Gäste aus Heidelberg berichten, wie gut es ihnen gefallen habe und dass sie ihren Kindern einen Aufenthalt im Idyllion ans Herz legen wollen. Sie sind bezaubert von der Gastfreundschaft und der individuellen Betreuung.

Mann am Grill
Andreas Drekis als Gastgeber, ©diablog.eu

Nach dem Essen gibt Andreas noch ein kleines Ständchen byzantinischer Gesänge mit seiner Bariton-Stimme zum Besten. Bald steht fest: Wir haben ein griechisches „Original“ entdeckt, das mit Augenzwinkern von seinen Abenteuern als Popensohn und junger Mann in den damals erotisch viel freizügigeren deutschsprachigen Ländern erzählt. Schnell gingen ihm damals die Augen über die Doppelmoral zur „Keuschheit“ von Männern und Frauen auf.

1966 kam Andreas Drekis zum ersten Mal nach Deutschland, um in Frankfurt am Main ein Ingenieur-Studium zu beginnen. Damals hatte ihm seine griechische „Mamma“ 17 Liter Olivenöl, Rosinen und sogar Kuchen mitgegeben, damit der Junge in der Fremde nicht verhungerte. Doch Andreas fand auch an der deutschen Küche Geschmack, und bald emanzipierte er sich von den Lebensmittelsendungen der Mutter. Schlussendlich wurden es dann Wirtschaftswissenschaften mit dem neuen Fach Tourismus und Marketing in Bern, wo er die Zeit zwischen 1968 und 1974 verbrachte.

Taverne "Volos" in Selianitika
Taverne Volos in Selianitika, ©diablog.eu

Andreas’ Familie stammte aus Aigion und hatte ein Ferienhaus im Nachbardorf, in dem er die Sommer verlebte. So lag es nahe, in Selianitika mithilfe von Schweizer Geldgebern ein Grundstück zu kaufen und die Apartmentanlage zu errichten. Nach 12 Jahren hatte Andreas seine Schulden abbezahlt und konnte sich ab den Neunziger-Jahren seinen Steckenpferden wie der altgriechischen Sprache und der klassischen Musik widmen.

Seit nunmehr 25 Jahren bietet das Idyllion den Kurs „Philosophieren auf Altgriechisch“ an. Legendär sind die Wettbewerbe, die das Hellenikon Idyllion an alle altsprachlichen Gymnasien weltweit ausschreibt, die zu Libretti und Vertonungen altgriechischer Autoren anregen. Zur Aufführung kommen sie dann im kleinen Garten-Theater. So wurde anlässlich der Olympiade von 2004 die Aufgabe gestellt, Pindar-Oden auf die Sieger der olympischen Disziplinen symphonisch und sangbar zu vertonen.

Frauen und Männer sitzen am großen Tisch im Garten
Ein Vortrag über das Attische, ©diablog.eu

Wer rustikal-authentische Kulturferien sucht, ist im Hellenikon Idyllion gut aufgehoben. Musisch interessierte Einzelreisende, Familien und Gruppen fühlen sich bei Andreas am wohlsten. Immer wieder hat er ganze Orchester, Chöre und Musikgruppen beherbergt. Die Anlage kann bis zu 80 Personen aufnehmen, größere Gruppen finden zusätzlich in umliegenden Quartieren Unterkunft. Weitere Zielgruppen sind Waldorfschulen und altsprachliche Gymnasien. Auch Yoga- und Bildhauerkurse sind willkommen. Wenn man keine absolute Stille, sondern den Austausch mit kreativen Menschen wünscht, passt man in die Zielgruppe des Hellenikon Idyllion. Rückzugsmöglichkeiten bleiben dennoch genug. Zur Ausstattung gehören neben einem Konzertflügel noch mehrere mechanische Klaviere und auch E-Pianos. 3 Konzertpauken, Kontrabass und Cello vervollständigen die Ausstattung schwer transportierbarer Instrumente.

Orchester und Zuschauer im Garten
Konzert im Garten des Hellenikon Idyllion, ©Andreas Drekis

Andreas Drekis hat einen unerschöpflichen Vorrat an interessanten Ausflugtipps in petto. Es weiß, wo es die besten wilden Doraden gibt, er lotst einen zielsicher zur Autovermietung gleich in der Nähe des Busbahnhofes von Patra und zum schönsten Strand auf dem Weg nach Olympia und in die nette Fischtaverne eines alten Freundes. Für die meisten Ausflüge braucht man allerdings einen Mietwagen, wenn man mehrmaliges Umsteigen mit den Überlandbussen vermeiden möchte.

Kulinarische Tipps in Selianitika:

Schnell wird das „Volos“ zur Stammtaverne. Sie wird von Tilemachos geführt, der in Lübeck aufgewachsen ist und etwas andere Musik spielt, etwas andere Mezze mit Wein oder Tsipouro zubereitet und etwas anderen Wein serviert als die anderen Strandlokale. Zur Wahl einer Nachspeise bietet sich die Eisdiele „Dimitriou“ an.

Ausflugtipps von Selianitika aus (weitere finden Sie in den liebevoll gestalteten Broschüren des „Hellenikon Idyllion“):

Antike Stätte von Olympia, Baden am Strand von Kourounta und Essen im Fischrestaurant Achilleion

Antikes Theater von Aigira: Empfiehlt sich bei Sonnenuntergang. Dort entdeckten wir eine Gedenktafel zu den antiken Olympiasiegern aus Aigion, die selbst Andreas Drekis neu war.

Schmalspur- und Zahnradbahn von Diakopto durch die spektakuläre Vouraikos-Schlucht hoch nach Kalavrita, die in diesem Jahr ihr 120. Jubiläum feiert. Tickets rechtzeitig reservieren, da schnell ausgebucht.

 

Text: Michaela Prinzinger. Fotos: Michaela Prinzinger, Andreas Drekis. Nähere Informationen zum Hellenikon Idyllion unter www.idyllion.eu.

Dieser Beitrag ist auch verfügbar auf: Ελληνικά (Griechisch)

11 Kommentare zu „Hellenikon Idyllion“

  1. Hallo, γιασας
    Zitat „Und Andreas Drekis, der – einem Zeus gleich – vom Balkon aus seinen „Musen„ – wie er seine Praktikantinnen nennt – die Blitze seiner Anweisungen zuschleudert“ und:
    „Wer rustikal-authentische Kulturferien sucht, ist im Hellenikon Idyllion gut aufgehoben“

    Mein Kommentar: Frau, die sich gerne freiwillig einem griechischen Pascha, der auch noch völlig rückwärtsgewandt ist, unterordnen will, oder solche Zustände fördern möchte, findet hier vermutlich ihre Bestimmung. Es soll ja auch in der Antike viele glückliche Sklavinnen gegeben haben…sehr idyllisch, sehr rustikal das Ganze.

    Als Herr Drekis mich einmal fragte, ob ich mich denn ernsthaft für die griechische Antike interessieren würde, (ich bin Architektin) war meine Gegenfrage: interessieren Sie sich denn ernsthaft für die Zukunft Griechenlands, und wie sieht die aus? Und by the way, können Sie kochen?? Das war offenbar zuviel für ihn, er hat den Kontakt wortlos abgebrochen.
    Zum Glück gibt es ja inzwischen ein paar emanzipiertere griechische Männer, für die frau nicht auch noch altgriechisch lernen muss, und die Frauen auf Augenhöhe schätzen, Männer, die sogar kochen und Kinderwagen schieben können, es lebe der Fortschritt!

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    • Liebe Wellenreiterin,
      Andreas Drekis ist, wie man sieht, eine Figur, an der man/frau sich reiben kann und die einen nicht kalt lässt. Ich habe ihn als durchaus selbstironisch erlebt, also wenn es ein „Pascha“- oder „Zeus“-Gehabe geben sollte, dann ist es mit einem Augenzwinkern versehen. Zweifellos gehört er einer älteren Generation an, der wohl nicht mehr anzugewöhnen ist, Kinderwindeln zu wechseln. Dennoch mochte ich ihn, anderen geht es vielleicht damit anders. Generell mag ich Persönlichkeiten, die Kante zeigen, auch wenn sie nicht den neuesten gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen.

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    • Hallo und γεια σas zusammen,
      also ich fand den von Wellenreiterin initiierten Diskurs hier köstlich.
      „Jeder nach seiner Facon“ wäre meine Empfehlung und daß man auf provokante Fragen keine Lust hat, sich aus der Reserve locken zu lassen, kann ich gut nachvollziehen.
      Also die Wellenreiterin hätte sagen können, „nee, Herr Drekis, das antike Hellas interessiert mich eigentlich nicht“ oder doch, weil es einen Architekten quasi von Natur aus interessiert?

      Also ich finde, man muß sich weder für das alte noch das neue Griechenbland interessieren und kochen muß man auch nicht können… und das Hellenikon Idyllion kann einem auch am Fiedle vorbeigehen, wie der Schwabe für „Hintern“ sagt.

      Also ich bin sehrgespannt auf das Idyllion und Herrn Drekis… und bin gerade auf Michaelas Bericht hier gestoßen, der mich sehr angesprochen hat.
      Ich habe 7 Jahre Altgriechisch hinter mir, aber eigentlich würde ich mich eher für Neugriechisch interesssieren, damit ich ein wenig mit den Leuten kommunizieren kann.

      Im Hinterkopf habe ich Ideen, mich, 76-jährig, umzugucken, ob die Gegend um Selianitika auch ein Ort wäre, sich für längere Zeit aufzuhalten… evtl. auch in einer Art von „Gemeinshaft“ in einer unkomplizierten Weise zu leben, aber jetzt ohne Ideologie besonderer Art.
      Wenn diese Zeilen hier jemand liest, der dazu ne Meinung oder Erfahrung hat, würde ich mich über Rückmeldung freuen.
      Apropos „γεια σας“: ich war verg. Jahr ein paar Wochen auf Kreta und wurde öfter so angesprochen… und wußte nicht, wie man es schreibt… und dachte automatisch an den im Süddeutschen gebräuchlichen Fluch „Jassas, Maria und Joseph(a)“…

      Nichts für Ungut… und Grüße

      Herbert

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      • Hallo und γεια σas zusammen,
        also inzwischen war ich als „Solist“ von Mitte Mai bis Ende Juni 2025 im IDYLLION und habe mich sehr wohl gefühlt mit der Möglichkeit, mein eigenes Ding zu machen oder eben teilzunehmen am Miteinander mit Konzerten und gemeinsamem Abendessen.
        Am meisten beeindruckt haben mich die Leute, die ich dort traf hinsichtlich Bildung und Welterfahrung… und hieraus ergab sich eine Fülle an guten Gesprächen, die in dieser Dichte mir nirgendwo sonst begegnet sind.
        In der zweiten Hälfte der Zeit dort war dann halt auch das Wasser direkt vor der Tür außerordentlich reizvoll und die nicht übermäßig hochgejubelten und eher bodenständigen Lokale direkt an der Strandlinie haben einen hohen Reiz, es sich dort im Gespräch bei gutem Essen gemütlich zu machen.
        Interessant auch, daß sich über die Jahre der Existenz des IDYLLION eine gewisse Community von Deutschen im Ort gebildet hat, die sich in Selianitika seßhaft gemacht haben.
        Sie kommen ab und zu vorbei und man kann Kontakte knüpfen.
        Angesichts des fortgeschrittenen Alters des Besitzers Andreas Drekis (>80) stellt sich die Frage, wie es weiter geht und wer im Sinne der „Hausdame“ die Wirtschaft führt.

        Ich fände es am Besten, wenn das IDYLLION eine Art von griechisch-deutscher „Gemeinschaft“ bliebe mit Erhalt des Schwerpunktes auf Kultur.

        Herzliche Grüße mit Interesse am Dialog
        Herbert

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        • Werter Herbert Schultz-Gora, herzlichen Dank für Ihre gerade sehr willkommene Beschreibung des Idyllion – ich plane meinen ersten Aufenthalt dort in den kommenden Vorfrühlingswochen!
          Seit einigen Jahren halte ich mich ein enig auf dem Laufenden, wie man so schön sagt, jetzt endlich geht es ans Fliegen…
          Ihre Vision eines gemeinschaftlichen Seins und Tuns dort halte ich für eine ausgezeichnete Idee – da ich ebenso mit dem Gedanken an ein solches Leben unterwegs bin. Alles in Allem scheint an dem wunderschönen wassernahen Ort – bin aus Lübeck/Ostsee und wohne derzeit am Bodensee – einiges zu locken und zu passen.

          Freue mich sehr auf meine Reise und ebenso auf einen eventuellen weiteren Austausch!

          Herzliche Grüße, Brigitte

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          • Hallo bzw. Guten Abend Brigitte,
            bin gerade über die Ehrung von Frau Wille als Übersetzerin in den diablog gestolpert und bin dann zu HELLENIKON IDYLLION gegangen, um zu gucken, ob’s da was Neues gibt… und siehe da… so bin ich auf Ihre Nachricht an mich gestoßen und habe mich gefreut, denn sowas kriegt man (ich) nicht alle Tage.
            Also meine Vorstellung eines „gemeinschaftlichen Seins und Tuns“ hat Ihnen gefallen und wenn Sie aus Lübeck stammen, was ich auch sehr schätze, und am Bodensee wohnen, der mir auch nicht fremd ist, dann ist Selianitika für Sie ein guter Ort, denn man fällt zum einen fast direkt ins Wasser, wenn man aus dem Tor rausgeht… und zum anderen hat man nach Süden die Berge des Peloponnes im Rücken und nach Norden guckt man über den Golf von Korinth dann auch auf die Berge am gegenüberliegenden Ufer mit Windrädern auf felsigem Untergrund errichtet… fast wie Spielzeug im Sandkasten.
            Vermutlich haben Sie die Anregung von bring-together, mir ging es jedenfalls so.
            Also dabei belasse ich’s mal für heute, bin gespannt auf Ihre Antwort… und die Wahrscheinlichkeit, daß wir uns dort treffen, ist nicht gering.
            Sie können mir auch gerne eine Mail schicken unter h.schultz-gora@t-online.de
            Mit herzlichem Gruß
            Herbert Schultz-Gora

  2. Zu dumm nur, dass er offenbar Frauen nicht abkann, die Kante zeigen.
    Und die Probleme der griechischen Gegenwart lösen wir ja auch mit einem
    Augenzwinkern, sehr witzig.

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  3. Ganz verstehen kann ich „Wellenreiterin“ ja nicht ! Ganz klar : Andreas Drekis ist ein mediterraner Mensch, er ist anders als die Nordländer … Pascha ? Nein, das ist er nicht ! Er liebt Frauen, die Altgriechisch gelernt haben, die mit der Natur leben, die Kultur lieben – nicht nur die der Antike ! – das ist richtig ! Für Andreas Drekis ist das Streben nach Harmonie wichtig; schöne Dinge, Musik, Literatur, liebe Freunde, gutes Essen, gepflegter Wein (sehr gerne deutscher Riesling, was wiederum nicht meine Sache ist) und schöne, gebildete Frauen liebt er, das ist so, aber warum auch nicht ?
    Ich stimme Michaela zu : … sollte es … „ein „Pascha“- oder „Zeus“-Gehabe geben …, dann ist es mit einem Augenzwinkern versehen.“
    Eigentlich braucht man jetzt nicht zu sagen : unter einer rauen Schale ist ein weicher Kern (so sagt man doch in deutsch, oder ?), aber Andreas Drekis ist ein sehr sensibler Mann, kein Sklavenhalter, im Gegenteil ! Und die Meinungen und Ansichten von klugen Frauen sind ihm sehr wichtig, das können viele bezeugen.
    Um zum Abschluss zu kommen : Andreas Drekis blieb ledig, er hatte nie das Glück – obwohl gewünscht – eigene Kinder zu haben, konnte demnach nie Kinderwagen schieben …. aber er kann kochen, und zwar ganz gut ! Schade „Wellenreiterin“, dass Du das nie kosten konntest !
    Ich, Barbara Fringuella, kenne Andreas seit 44 Jahren sehr gut, lebe selber am Mittelmeer (nicht in Hellas) und habe lange Zeit in Deutschland studiert und auch Altgriechisch gelernt !!

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  4. Barbaras Ansicht kann ich nur bestätigen. Ich bin seit 6 Wochen eine der Praktikantinnen oder „Musen“ im Hellenikon Idyllion und habe ganz und gar nicht das Gefühl, wie eine Sklavin oder dergleichen behandelt zu werden. Andreas ist uns gegenüber immer respektvoll, hilfsbereit, entgegenkommend und fair und wir alle fühlen uns mehr als wohl hier. Ich weiß nicht, ob du (Wellenreiterin) Andreas jemals persönlich kennengelernt hast, aber das was du beschreibst, ist auf jeden Fall nicht der Andreas, den wir erleben durften!

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