Jerusalem, Alexandria, Kairo – Steuerlose Städte

Romantrilogie von Stratis Tsirkas in deutscher Übersetzung

23.11.15: Buchvorstellung des Klassikers „Steuerlose Städte„ von Stratis Tsirkas in Berlin, diablog.eu bringt einen Auszug aus dem epochalen Werk des griechischen Autors über die 40er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts, das nun zum ersten Mal in der deutschen Übersetzung von Gerhard Blümlein in der Edition Romiosini erscheint, mit einem Vorwort von Joachim Sartorius und einem historischen Anhang. Die Einladung zur Lesung finden Sie  am Ende des Posts. Das Buch können Sie unter www.edition-romiosini.de bestellen.

Jerusalem, Kairo und Alexandria, drei Städte im Kriegszustand, sind die Schauplätze der drei Romane Der Club, Ariagni, Die Fledermaus, die zu den wichtigsten Werken der neugriechischen Literatur des 20. Jahrhunderts gehören. Das Zeitfenster der Handlung beträgt gerade einmal 23 Monate, vom 7. Juni 1942 (99 Jahre nach Hölderlins Tod) bis zum Mai 1944, zur Verurteilung der griechischen Exilstreitkräfte in Ägypten und Palästina, die beim Ende des zweiten Weltkriegs die Errichtung einer Regierung der nationalen Einheit anstrebten und gegen die griechische und englische royalistische Militärführung revoltierten. Gleichzeitig sind damit die kulturellen und zeitpolitischen Bezüge vorgegeben.

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Mit seinem als work in progress angelegten Hauptwerk verfolgte Tsirkas das Ziel, das historische Versagen der Revolte vom April 1944 zu verteidigen, auf die „die freie Welt keinen Grund hat stolz zu sein und [die] die Historiker gerne vertuschen“ (René Etiemble). Im Zentrum der Trilogie steht Manos Simonidis, ein griechischer Offizier und jungintellektueller Schriftsteller. Mitten im Krieg und im kulturellen und ideologischen Schmelztiegel des Nahen Ostens versucht er, der Dekadenz der Vorkriegswelt zu entgehen und sich von der ideologischen Starre seiner Parteifreunde zu distanzieren. Zweifel, Verluste, Freundschaft und Abneigung sowie die Liebe zu zwei Frauen begleiten seinen Weg bis in den Bürgerkrieg hinein.

Die drei Romane vermitteln die europäische Moderne nach Griechenland. Zugleich steht Tsírkas‘ Trilogie in intertextuellem Dialog mit der Poesie von Kavafis und Seferis. Er erschafft einen polyphonen narrativen Kosmos, ein System vielfältiger Stimmen und Perspektiven. Vor allem der erste Band bietet in dichter Komposition moderne Erzähltechniken: Rückblenden und Vorausdeutungen, die die Spannung in der quasi-kriminalistischen Handlung aufrechterhalten, oder auch den atemlosen Bewusstseinsstrom der Frau Anna, der an Joyces Molly Bloom gemahnt.

Stratis Tsirkas (eigentlicher Name: Jannis Chatziandreas) studierte Wirtschaft in Kairo und arbeitete ab 1929 als Buchhalter in Baumwollfabriken in Oberägypten, später als Chef einer Fabrik für Lederverarbeitung in Alexandria, wo er Konstantinos Kavafis kennenlernte. Er gehörte der kommunistischen Bewegung an und nahm aktiv Teil am antifaschistischen Widerstand der griechischen Linken von Ägypten. 1963 ließ er sich in Athen nieder und starb dort 1980. Sein Hauptwerk, die Trilogie Steuerlose Städte, verfasste er teils in Alexandria, teils in Athen und beendete sie im August 1965.

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Auszug aus dem ersten Kapitel

Mit der nach Pinien duftenden Brise drang Geflüster wie eine raunende Frühlingseuphorie durchs Fenster und eine Stimme aus alten Zeiten ließ wissen, dass sich über dem Fluss der Wohlgeruch einer goldenen Lilie verbreite.

Seit Jahren hatte Emmy so etwas nicht mehr verspürt. Welch ein Segen! Sie hatte das Gefühl, Gelenke, Nerven und ihre Seele seien aus geweihten Wassern aufgetaucht. Der entspannende und aufbauende Schlaf wich zurück, und ihr Körper, bäuchlings auf dem Bettlaken hingeräkelt, legte lustvoll am Strand eines neuen Lebens an.

Ein Schrankflügel ächzte, und ein metallenes Kofferschloss erteilte einen einsilbigen Befehl.

Ihre Nase ruhte auf einem feuchten Fleck. Seit Jahren war ihr kein Speichel mehr im Schlaf aus dem Mund geflossen. Immerhin war der Kissenbezug aus echtem Leinen.

»Guten Morgen, Hans! Wo sind wir eigentlich?«

Sie befänden sich in der Pension von Frau Rosenthal-Feldmann, sagte Hans, aber in einem so gleichgültigen Ton, als wäre er mit den Gedanken woanders. Auch stand er mit dem Rücken zu ihr. Emmy jedoch verspürte keine Lust, sich zu rühren.

»Oh, schön. Aber wo denn?«

»Ich verstehe dich nicht, Frau Bobretzberg!« 
»Komm schon, Hans, sag’s mir: In Afrika oder Europa?«
»Aber … in Asien natürlich.«
 Gleich würde er sich über sie beugen: Eingefallene Wangen, Silberbrille, graue Haare, Bürstenschnitt. Der typische Wiener Christsoziale.

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»Frau Emmy Bobretzberg«, sagte er nun ernst zu ihr, »entschuldige, dass ich dich tadle, aber es ist unanständig, wie du daliegst. Dieses deutsche Viertel befindet sich in Jerusalem, klar?«

Ihr Negligé war hochgerutscht – zerknüllter, hellblauer Tüll fast bis zur Mitte des Rückens. Ihr ganzer Körper war makellos. Kein Härchen, nicht ein einziges Pickelchen. Feste, glatte Haut wie vergoldetes Porzellan. Und diese Rundungen … Im Kastanienwäldchen des Praters hatte Hans in einer Sommernacht den ersten erotischen Vorstoß gewagt. »Ich wollte es gern wissen«, hatte er gemeint. »Es gibt Frauen, die einer Birne ähneln. Du bist ein Apfel…«

Emmy zog das Negligé nach unten, drehte sich um, wobei sie mit dem rechten Arm ihre langen, kupferroten Haare aus der Stirn strich; sie bedeckte sich mit dem Bettlaken, das von einer fein gestickten Bordüre umsäumt war.

Das Zimmer war länglich und weiß gestrichen; durch das kleine Fenster im Hintergrund drang grünliches Licht. Die Mauern waren so dick, dass der Fenstersims als Ablagebord diente. Die Deckenbalken, kastanienbraun gestrichen, verliefen schräg, so dass die Wand rechts niedriger war. »Die Decke«, ging ihr durch den Kopf, »wir sind wieder unter einem richtigen Ziegeldach«. In der Ecke stand ein Tischchen, wohl eher ein poliertes Buchenbrett, das auf einem Dreifuß aus Nickel ruhte; darauf lag ein großes Akkordeon mit Tasten aus Perlmutt und Ebenholz. An der Wand darüber hing ein Holzschnitt von Dürer in einem schwarzen Rähmchen. In der anderen Ecke stand ein moderner Ledersessel: Eine zu zwei liegenden achten verschlungene Röhre aus blitzendem Chrom, auf der sich, parallel mit Senkeln angebracht, das zigarrenfarbene Leder mitgenommen und einladend beulte. Außerdem gab es zwei Rohrstühle mit hohem Rücken und einen Schrank, auch er aus Buchenholz, mit kubistischen Motiven, aber ohne Spiegel. Und ihre Koffer offen auf dem Boden, der ganz von einem Beduinenteppich aus Ziegenhaar bedeckt war. Draußen zwitscherten Vögel.

»Den wievielten Juni haben wir eigentlich, Hans?« 
»Na … den siebten, Sonntag, den siebten.«
 Er hatte seinen Stehkragen noch nicht angelegt und war unrasiert. »In genau einem Jahr ist seit Hölderlins Tod ein Jahrhundert vergangen«, sagte Emmy.
 »Da irrst du dich, glaube ich.«
 »Ich mich irren? Er ist 1843 gestorben, am siebten Juni, um vier Uhr in der Früh. Schon wieder habe ich geträumt, dass er mit mir sprach. So herrlich habe ich geschlafen.«

Cover Ariagni

Hans nahm vorsichtig seine Hemden aus dem Koffer und legte sie in ein Schrankfach.

»Ich nicht so gut. Dabei hätte ich bei dieser Müdigkeit durchschlafen müssen. Ich habe die Züge gehört. Güterwagen stießen aneinander, das Geräusch pflanzte sich fort; ich hörte es zwanzig, dreißig mal, anschließend verebbte es; dann ging’s wieder los: die Lokomotive pfiff; jemand rief etwas; der Heizer ließ Dampf ab … am frühen Morgen war mir im Halbschlaf, als hätte man mich an die Gleise gekreuzigt …«

Schon wieder hatte ihn die Panik fest im Griff.

Tsirkas_4Als der Mann vom Hotel sie gestern am Bahnhof abholte, sagte er ihnen, er habe ein Zimmer in einer Pension reserviert, weil im Astoria die Reisenden sogar in den Korridoren schlafen müssten. Er griff sich den großen Koffer und lief festen Schritts durch das Dunkel, während sie beide über wildfremdes Kiesgelände stolperten und sich mit der Rechten durch die Nacht tasteten. »Oh, schön kühl«, seufzte sie aufatmend. Kein Wunder bei dieser Höhe: Siebenhundert Meter über dem Meeresspiegel ist doch was ganz anderes als jenes übel riechende Tiefland der Pharaonen! So lange sie in Alexandria wohnten, hatte sie sich ständig beklagt: »Ich habe einen Kloß im Hals, Hans, und das wird einfach nicht besser.« »Du hast ganz einfach Angst und willst es nicht eingestehen«, erwiderte er. Und fügte hinzu: »Irgendwo im Hals steckt der Selbsterhaltungstrieb. wenn du plötzlich ein Krachen hinter dir hörst, was machst du dann?« aber das war’s nicht, denn sie stürzte immer auf den Balkon, wenn die Sirenen heulten, um das Spektakel nicht zu verpassen.

Hans dagegen suchte im Dunkeln nach dem Schuhlöffel und der Aktenmappe … »Ah, was für ein Duft«, hatte er gestern gesagt. »Es riecht nach Eukalyptusbäumen und Pinien.« »Und Platanen«, fügte der Mann vom Hotel auf Deutsch hinzu. Jetzt leuchtete er ihnen mit einer blau verglasten Taschenlampe, damit sie den Pfad zwischen den Büschen und Kalksteinhaufen erkennen konnten. »Sollen wir nicht lieber ein Taxi nehmen?«, fragte Hans. »Nicht nötig. Noch zweihundert Meter, und wir sind da.« »Zweihundert Meter vom Bahnhof? Aber der ist doch ein strategisches Ziel!«, sagte Hans und verstummte plötzlich. Dann hörten sie Musik, eine Frau kreischte hinter den Bäumen, bis sie von einer Maschinengewehrsalve zum Schweigen gebracht wurde. Der Mann vom Hotel blieb stehen: »In Ihrem Viertel gibt es sogar ein Freilichtkino. Sehr mondän.« Seine Stimme hatte etwas Vertrauliches.

Emmy setzte sich im Bett auf. Vor dem Fenster grünte der Wipfel eines Eukalyptusbaums. Die Blätter glänzten vom morgendlichen Tau.

»Mir kommt alles wie ein Märchen vor. Irgendetwas sagt mir, dass die Rückreise bereits begonnen hat. Ich rieche Europa. Die Lage kann unmöglich so dramatisch sein.«

»Dein Instinkt, Emmy?«, meinte Hans, wobei er streng ihr Dekolleté musterte. »Sollte der amerikanische Oberst für nichts und wieder nichts ganz Kairo nach mir abgesucht haben? Die Engländer wollen es nicht zugeben, sie fühlen sich sogar auf den Schlips getreten. aber die Yankees verstehen keinen Spaß. Du hast ja gesehen, wie schnell sich Sitze im Militärzug fanden. Einen Schlafwagen hätten wir gewiss nicht auch noch verlangen können!«

»Dieser Neuseeländer verschlang mich geradezu mit seinen Blicken … mein Gott, sagte ich mir, lass mein Gesicht frisch bleiben … Und du tatest so, als verstündest du kein Englisch! Ich wollte dich nicht bloßstellen.«

Ihr Mann sagte ungeduldig: »Hier ist nicht Europa, Frau Bobretzberg; begreif das endlich. Hier ist der Orient. Wenn du die Altstadt siehst und vom Hass und den Intrigen erfährst, die diese steuerlose Stadt zerfleischen, spürst du, wie weise…«

Tsirkas_5Der Papst! Sie waren wie gehetztes Wild im Vatikan angekommen. Ein löchriger Beutel war ihr Herz, und das Hirn nichts als ein schwarzer Vorhang. Elf Monate hatten sie sich in einem Tiroler Chalet versteckt, bis sie die Grenze überqueren konnten. Zehn Minuten Audienz gewährte ihnen der just gewählte Papst Pius XII. Mit zusammengepresstem Kiefer hörte er zu, zehn Minuten lang. Dann sagte er etwas auf Lateinisch: In den kommenden Jahren der großen Prüfung sei Schweigen die vornehmste Christenpflicht. Es war ein Satz wie die Maria-Theresientaler, von denen man in der Schule sagte, sie würden immer ihren Wert behalten, allerorts und zu allen Zeiten. Und Hans hatte das geschluckt. Wie konnte man nur so naiv sein!

»All das kommt mir ziemlich unwahrscheinlich vor«, sagte Emmy wieder. »Wenn die Amerikaner so besorgt sind, weil sie Rommel bereits in Alexandria einmarschieren sehen, hätten sie uns nach Südafrika oder noch weiter weg schicken müssen.«

»Aber das hier geht doch auf meinen Wunsch zurück, Emmy!« rief Hans gereizt. »Meine Position erfordert Anwesenheit in Frontnähe. Johannesburg oder Washington wären wie Exil für uns, wie eine Strafe.«

Seine Position! Der letzte Minister Österreichs! Dieses Durcheinander und die Panik. Die Stiefel der Nazis auf der Ringstraße, die sattgrünen Kastanienbäume und der Kanzler, der nicht mehr wusste, sich nicht erinnerte, welches Ressort er ihm gegeben hatte, Erziehung oder Soziales.

»Hier kann ich mich nützlich machen«, sagte Hans. »Ich werde die Radiosendungen der Freien Österreicher leiten. Und wenn es kritisch wird, sind wir in zwei Stunden mit einem Taxi auf dem Flughafen von Lydda. Jetzt, wo ich mit den Amerikanern in Verbindung stehe, wird alles leichter.«

Wieder Feilschen, Aufschübe, Demütigungen …

Cover Fledermaus

Und dann war unten auf der Gasse eine Fahrradklingel zu hören. Ein Kind pries mit melodischer Stimme Joghurt an. Sofort knarrte eine Bohle vor ihrer Zimmertür. Schritte. Jemand eilte die Holztreppe hinunter. Hans riss die Augen weit auf und wies mit dem Kopf zur Tür. Sie zuckte gleichgültig mit den Schultern. Die Zauberwelt, die sie beim Erwachen umfangen hatte, war weg. Trotzdem versuchte sie sie zurückzuholen.

»Ich glaube, ich weiß, warum ich so gut geschlafen habe«, sagte sie. »Drei Jahre haben wir nicht mehr im selben Bett gelegen. Seit Rom. Ich hasse diese Flüchtlingspritschen! Du hast mir zwar die ganze Nacht den Rücken zugedreht, aber wenn ich meinen kleinen Zeh bewegte, konnte ich dich berühren.«

»Ich bitte dich, Emmy, das geht zu weit!«, unterbrach sie Hans.

(…)

Tsirkas_7»Du musst dir mal anschauen, was da unten vor sich geht«, sagte Hans angewidert. »Der reinste Turm von Babel. In jedem der vier Zimmer wohnt eine ganze Familie. Kinder, alte Frauen, Soldaten, Flüchtlinge. Sie haben mit Frau Anna nichts zu tun, unten vermietet man die Zimmer vermutlich getrennt. Überleg mal: wir alle, unten und oben, haben nur ein einziges Bad und keine Küche! Die Feldmann scheint mit ihnen zerstritten zu sein. Sie behandelt sie sehr grob. Keine Frage der Religion, weil die unten auch Juden sind. Und was soll diese Geschichte mit dem Frühstück? Gestern hatten wir uns auf vierhundert Mils pro Zimmer mit Frühstück geeinigt.«

»Egal, Hans«, sagte Emmy und zog ihren Morgenmantel aus. »Es ist doch so billig … nicht mal die Hälfte von dem, was man uns in Kairo abgeknöpft hat.«

»Willst du das Shepherd’s Hotel mit dieser Arche Noah vergleichen? Das erübrigt sich wohl! Und dann auch noch: ›Wie lange gedenken Sie zu bleiben, Exzellenz?‹ ›Ein paar Tage schon, höchstens eine Woche‹, sage ich zu ihr. ›Oh, nur?‹, erwidert sie. ›Herr Andreanu hatte gesagt, Sie blieben über einen Monat, und ich habe ihm selbstverständlich die entsprechende Provision im Voraus bezahlt‹. Selbstverständlich. Kaum angekommen, haben wir es wieder mit den Juden zu tun, das ist schon mal klar! Und willst du nicht wissen, wer Herr Andreanu ist?«

»Doch, Hans!«

»Der uns vom Bahnhof abgeholt hat. Der Maître d’hôtel des Astoria. Und dazu noch unser Nachbar! Er hat ein Zimmer genau unter uns. Ich habe ihn gesehen, wie er geschniegelt und gebügelt hinausging. Und diese Verbeugung! Ich habe auch seine Frau gesehen, so eine zierliche, katzenhaft lethargische.«

»Du dramatisierst, lass das. Mir macht es nichts aus, länger hier zu bleiben. Immerhin herrscht eine häusliche Atmosphäre. Nachmittags trinken wir Tee zusammen, und sollte einer krank werden …«

»Bitte, Emmy! Vergiss nicht: hier sind wir Flüchtlinge!«

»Aber wir sind ja der Welt völlig abhanden gekommen, Hans. So viele Jahre allein, ohne Freunde, ohne menschliche Wärme.«

Ihre Augen hatten sich mit Tränen gefüllt. Hans beeilte sich mit dem Anziehen.

»Darüber reden wir nochmal«, sagte er. »Ich gehe jetzt und versuche die Verwaltung ausfindig zu machen. Wo wollen wir uns gegen zwei zum Essen treffen? Es ist schon lästig, dass diese Pension nicht mal ein Telefon hat.«

Entnommen aus: Stratis Tsirkas: Steuerlose Städte #1. Der Club. Berlin, Edition Romiosini 2015. Übersetzung: Gerhard Blümlein. Fotos: www.kedros.gr

Jerusalem, Alexandria, Kairo: „Steuerlose Städte„. Die Romantrilogie von Stratis Tsirkas in der Edition Romiosini

23.11.2015 | 20:00

Buchvorstellung (in deutscher Sprache)
Literaturhaus Berlin, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin-Charlottenburg
Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine vorherige Anmeldung. 

Die Romantrilogie Steuerlose Städte (Ακυβέρνητες πολιτείες, 1961-1965) von Stratis Tsirkas ist ein Meisterwerk der literarischen Moderne, das dank der Förderung der A und A Kulturstiftung fast 45 Jahre nach seiner englischen und französischen Übersetzung im November 2015 auch in der deutschen Übersetzung von Gerhard Blümlein erscheint. Am 23. November 2015 werden über Tsirkas‚ Werk und die Edition Romiosini/CeMoG diskutieren:

Joachim Sartorius (Lyriker), Andrea Schellinger (Übersetzerin und Lektorin Der Club), Miltos Pechlivanos (Literaturwissenschaftler und Direktor des CeMoG), Moderation: Jörg Plath, Grußwort für die A und A Kulturstiftung: Martin Vöhler

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