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	Kommentare zu: Der vermisste Großvater – Teil 1	</title>
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	<description>deutsch - griechische Begegnungen</description>
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		<title>
		Von: Herbert Schultz-Gora		</title>
		<link>https://diablog.eu/literatur/der-vermisste-grossvater-deutsche-zweiter-weltkrieg-griechenland/#comment-1272</link>

		<dc:creator><![CDATA[Herbert Schultz-Gora]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2026 16:36:25 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Scham, Schuld und Katharsis
Die Geschichte vom Großvater, die nachfolgende Freundschaft der Familien und die Kommentare der Leser haben mich sehr beeindruckt... ähnlich wie mein Besuch in Kalavrita im verg. Jahr.
Nachdem Deutschland aus dem WK I gedemütigt hervorgegangen war, griff in Deutschland ein Größenwahn um sich... und man wollte zur Führungsmacht in Europa aufsteigen.
In diesem Kontext konnte Griechenland nicht außen vor bleiben und so kamen Deutsche Soldaten gemäß &quot;Befehl und Gehorsam&quot; eben in griechische Dörfer... man arrangierte sich, aber ohne &quot;Partisanen&quot; ging es halt auch nicht... und so kam die Rache der Besatzer... usw. usf....!
Wer ist nun &quot;schuld&quot; und wer soll sich &quot;schämen&quot;... in solch einem &quot;Verursachungskontext&quot;...?

Die &quot;Katharsis&quot; könnte darin bestehen, sich dieser Zusammenhänge bewußt zu werden und zu trauern... und vielleicht das jeglicher Kriegführung zugrunde liegende Prinzip von &quot;Befehl und Gehorsam&quot; zu verlassen, nicht in &quot;Freund/Feind&quot;-Schemata zu denken und dem Prinzip des Mit-ein-ander (neudeutsch WIN-WIN) zu folgen.
Was am Krieg in der Ukraine ein wenig hoffen läßt, ist, daß wohl noch nie so viele Männer, z. T. mit Familien auf beiden Seiten &quot;abgehauen&quot; sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Scham, Schuld und Katharsis<br />
Die Geschichte vom Großvater, die nachfolgende Freundschaft der Familien und die Kommentare der Leser haben mich sehr beeindruckt&#8230; ähnlich wie mein Besuch in Kalavrita im verg. Jahr.<br />
Nachdem Deutschland aus dem WK I gedemütigt hervorgegangen war, griff in Deutschland ein Größenwahn um sich&#8230; und man wollte zur Führungsmacht in Europa aufsteigen.<br />
In diesem Kontext konnte Griechenland nicht außen vor bleiben und so kamen Deutsche Soldaten gemäß &#8222;Befehl und Gehorsam&#8220; eben in griechische Dörfer&#8230; man arrangierte sich, aber ohne &#8222;Partisanen&#8220; ging es halt auch nicht&#8230; und so kam die Rache der Besatzer&#8230; usw. usf&#8230;.!<br />
Wer ist nun &#8222;schuld&#8220; und wer soll sich &#8222;schämen&#8220;&#8230; in solch einem &#8222;Verursachungskontext&#8220;&#8230;?</p>
<p>Die &#8222;Katharsis&#8220; könnte darin bestehen, sich dieser Zusammenhänge bewußt zu werden und zu trauern&#8230; und vielleicht das jeglicher Kriegführung zugrunde liegende Prinzip von &#8222;Befehl und Gehorsam&#8220; zu verlassen, nicht in &#8222;Freund/Feind&#8220;-Schemata zu denken und dem Prinzip des Mit-ein-ander (neudeutsch WIN-WIN) zu folgen.<br />
Was am Krieg in der Ukraine ein wenig hoffen läßt, ist, daß wohl noch nie so viele Männer, z. T. mit Familien auf beiden Seiten &#8222;abgehauen&#8220; sind.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Ludwig Scheiber		</title>
		<link>https://diablog.eu/literatur/der-vermisste-grossvater-deutsche-zweiter-weltkrieg-griechenland/#comment-480</link>

		<dc:creator><![CDATA[Ludwig Scheiber]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jan 2020 08:56:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Thomas Tiemeier !

Ich habe Ihre Geschichte gelesen, und war sehr beeindruckt. Nun bin ich selber auf der Suche meines Onkels, der am 8.09.1943 im Zuge eines Spähtruppes nicht mehr zurückgekehrt ist, bzw. niemand von der Kompanie. In einen Schreiben vom damaligen Kompaniechef, gerichtet an dessen Eltern, also meinen Großeltern, steht u.a. geschrieben:
Es tut leid.......ihr Sohn ist im Kampfe mit den Banden gefallen.....Grablage unbekannt, da niemand vom Spähtrupp zurückgekehrt ist. Aufrichtiges Beileid............
..................................ca. 10 km von Pramanta im Arachtostal.
Es ist nun so, dass ich momantan nicht weiss mit wem ich in Kontakt treten soll, kenne auch niemenden in Griechenland, und weiss auch nicht wie die Leute heutzutage reagien, wenn man die verübten Greueltaten von damals anspricht.
Lieber Herr Tiemeier, haben Sie vielleicht eine Idee wie ich vorgehen sollte?
Mit Dank im Vorhinein

lg aus Tirol]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Thomas Tiemeier !</p>
<p>Ich habe Ihre Geschichte gelesen, und war sehr beeindruckt. Nun bin ich selber auf der Suche meines Onkels, der am 8.09.1943 im Zuge eines Spähtruppes nicht mehr zurückgekehrt ist, bzw. niemand von der Kompanie. In einen Schreiben vom damaligen Kompaniechef, gerichtet an dessen Eltern, also meinen Großeltern, steht u.a. geschrieben:<br />
Es tut leid&#8230;&#8230;.ihr Sohn ist im Kampfe mit den Banden gefallen&#8230;..Grablage unbekannt, da niemand vom Spähtrupp zurückgekehrt ist. Aufrichtiges Beileid&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<br />
&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;.ca. 10 km von Pramanta im Arachtostal.<br />
Es ist nun so, dass ich momantan nicht weiss mit wem ich in Kontakt treten soll, kenne auch niemenden in Griechenland, und weiss auch nicht wie die Leute heutzutage reagien, wenn man die verübten Greueltaten von damals anspricht.<br />
Lieber Herr Tiemeier, haben Sie vielleicht eine Idee wie ich vorgehen sollte?<br />
Mit Dank im Vorhinein</p>
<p>lg aus Tirol</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: K. Zoller		</title>
		<link>https://diablog.eu/literatur/der-vermisste-grossvater-deutsche-zweiter-weltkrieg-griechenland/#comment-465</link>

		<dc:creator><![CDATA[K. Zoller]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 10:09:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://wpdev.diablog.eu/allgemein/der-vermisste-grossvater-deutsche-zweiter-weltkrieg-griechenland/#comment-465</guid>

					<description><![CDATA[Eine wirklich sehr bewegende Geschichte die einen auch noch nach so langer Zeit betroffen macht.
Was ist aber aus den Gebeinen der deutschen Soldaten geworden?
Habe ich da etwas übersehen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine wirklich sehr bewegende Geschichte die einen auch noch nach so langer Zeit betroffen macht.<br />
Was ist aber aus den Gebeinen der deutschen Soldaten geworden?<br />
Habe ich da etwas übersehen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Eva Pholiadis		</title>
		<link>https://diablog.eu/literatur/der-vermisste-grossvater-deutsche-zweiter-weltkrieg-griechenland/#comment-454</link>

		<dc:creator><![CDATA[Eva Pholiadis]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Aug 2019 06:41:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Lieber Thomas
Deine Geschichte hat mich sehr intensiv wie so  oft an meinen geliebten Vater erinnert. Im Jahre 1943
als 17 jährige Bursche wurde er bei einer Razzia der Deutschen aus Chania nach Wien als Zwangsarbeiter verschleppt
Man kann sich vorstellen wie ihm damals zumute gewesen ist von einer Sekunde auf die andere von seiner kretischen Großfamilie herausgerissen zu werden und nicht zu wissen was passiert 
Mein Papa hat meine Mama eine Wienerin kennengelernt und ich bin 1948 geboren. Heirat der Eltern war erst 1951 möglich da mein Vater keine Papiere hatte
Ab da an habe ich einen Großteil meiner Verwandtschaft im regen   Austausch kennengelernt und war verblüfft über deren Herzlichkeit und Liebe  und wahnsinnigen Geschichten dieser Riesensippe. Mein Vater hat immer an seine Heimat gedacht aber als Dank und Anerkennung an meine österreichischen Familie, die ihn sehr geliebt hat ist er in Wien geblieben. Ich bin immer in engsten Kontakt mit meiner griechischen Familie bin auch mit einem Griechen verheiratet und mein Sohn ist das Ebenbild meines Vaters im Aussehen und Charakter das macht mich unheimlich stolz und glücklich
Die Griechen sind ganz einfach einzigartig und leider ist das Wissen um die Mentalität der Völker bei den Politikern und EU nicht vorhanden sodass viele Fehler begangen wurden
Mit herzlichen Grüßen 
Eva]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Thomas<br />
Deine Geschichte hat mich sehr intensiv wie so  oft an meinen geliebten Vater erinnert. Im Jahre 1943<br />
als 17 jährige Bursche wurde er bei einer Razzia der Deutschen aus Chania nach Wien als Zwangsarbeiter verschleppt<br />
Man kann sich vorstellen wie ihm damals zumute gewesen ist von einer Sekunde auf die andere von seiner kretischen Großfamilie herausgerissen zu werden und nicht zu wissen was passiert<br />
Mein Papa hat meine Mama eine Wienerin kennengelernt und ich bin 1948 geboren. Heirat der Eltern war erst 1951 möglich da mein Vater keine Papiere hatte<br />
Ab da an habe ich einen Großteil meiner Verwandtschaft im regen   Austausch kennengelernt und war verblüfft über deren Herzlichkeit und Liebe  und wahnsinnigen Geschichten dieser Riesensippe. Mein Vater hat immer an seine Heimat gedacht aber als Dank und Anerkennung an meine österreichischen Familie, die ihn sehr geliebt hat ist er in Wien geblieben. Ich bin immer in engsten Kontakt mit meiner griechischen Familie bin auch mit einem Griechen verheiratet und mein Sohn ist das Ebenbild meines Vaters im Aussehen und Charakter das macht mich unheimlich stolz und glücklich<br />
Die Griechen sind ganz einfach einzigartig und leider ist das Wissen um die Mentalität der Völker bei den Politikern und EU nicht vorhanden sodass viele Fehler begangen wurden<br />
Mit herzlichen Grüßen<br />
Eva</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: kokkinos vrachos		</title>
		<link>https://diablog.eu/literatur/der-vermisste-grossvater-deutsche-zweiter-weltkrieg-griechenland/#comment-424</link>

		<dc:creator><![CDATA[kokkinos vrachos]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 09:44:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Moin und Kalimera, kann mich da nur anschließen, eine sehr beeindruckende Geschichte.

vg aus Hamburg, kv]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin und Kalimera, kann mich da nur anschließen, eine sehr beeindruckende Geschichte.</p>
<p>vg aus Hamburg, kv</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jannis Kalimeris		</title>
		<link>https://diablog.eu/literatur/der-vermisste-grossvater-deutsche-zweiter-weltkrieg-griechenland/#comment-417</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jannis Kalimeris]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jan 2019 06:46:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ιch bin von der Geschichte einfach beeindruckt. Da ich von einer griechischen Familie abstamme, die als Gastarbeiter in der 60er Jahren nach Deutschland kamen, habe ich jegliche Vorurteile gegen die Deutschen abgelehnt. Mein Opa erzählte mir sehr viele Geschichten über die Deutschen Soldaten in seinem Dorf. Sie haben ein Schwimmbecken am Bach gebaut, sie waren vorkommen und nett zu den Dorfbewohner. Es hat sich alles geändert als die Partisanen einen Soldaten mit einem Geschoss von der Anhöhe schwer verletzt haben und der Schuppen eines Dorfbewohners in Brant steckte. In dem Schuppen war Munition und Kriegsmaterial, die in der Luft gegangen sind. Die Vergeltung war da. Zwei Anwohner müssten aufgehängt werden und einige eingesperrt werden. Die Geschichte habe ich hundert Mal detailliert erklärt bekommen vom Opa und Vater, der damals 7 Jahre alt war. Er hat mitansehen müssen, wie die zwei junge Männer auf dem Dorfplatz aufgehängt würden. Das ganze belehrt uns, dass beim Krieg keine Gesetze gelten. Dr Mensch wird zu einem Bestie, egal ob man Eroberer oder Verteidiger ist. 
MfG Jannis Kalimeris
Koblenz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ιch bin von der Geschichte einfach beeindruckt. Da ich von einer griechischen Familie abstamme, die als Gastarbeiter in der 60er Jahren nach Deutschland kamen, habe ich jegliche Vorurteile gegen die Deutschen abgelehnt. Mein Opa erzählte mir sehr viele Geschichten über die Deutschen Soldaten in seinem Dorf. Sie haben ein Schwimmbecken am Bach gebaut, sie waren vorkommen und nett zu den Dorfbewohner. Es hat sich alles geändert als die Partisanen einen Soldaten mit einem Geschoss von der Anhöhe schwer verletzt haben und der Schuppen eines Dorfbewohners in Brant steckte. In dem Schuppen war Munition und Kriegsmaterial, die in der Luft gegangen sind. Die Vergeltung war da. Zwei Anwohner müssten aufgehängt werden und einige eingesperrt werden. Die Geschichte habe ich hundert Mal detailliert erklärt bekommen vom Opa und Vater, der damals 7 Jahre alt war. Er hat mitansehen müssen, wie die zwei junge Männer auf dem Dorfplatz aufgehängt würden. Das ganze belehrt uns, dass beim Krieg keine Gesetze gelten. Dr Mensch wird zu einem Bestie, egal ob man Eroberer oder Verteidiger ist.<br />
MfG Jannis Kalimeris<br />
Koblenz</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christa Baumgartner		</title>
		<link>https://diablog.eu/literatur/der-vermisste-grossvater-deutsche-zweiter-weltkrieg-griechenland/#comment-415</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christa Baumgartner]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Dec 2018 15:21:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://wpdev.diablog.eu/allgemein/der-vermisste-grossvater-deutsche-zweiter-weltkrieg-griechenland/#comment-415</guid>

					<description><![CDATA[Schäuble sagte mal, von den Muslimen könne man biel lernen. (!!) Schäuble!!! Leider kennt er dieses Land Grechenland, seine Leute nicht, die 5 Wörter für Liebe haben. Eines davon steht für die Liebe, die sich in (Gast)Freundschaft ausdrückt.  Ich denke, seine Politik  wäre eine andere gewesen.  Ich fahre seit über 30 Jahren in dieses zauberhafte Land, das meine Seele nährt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schäuble sagte mal, von den Muslimen könne man biel lernen. (!!) Schäuble!!! Leider kennt er dieses Land Grechenland, seine Leute nicht, die 5 Wörter für Liebe haben. Eines davon steht für die Liebe, die sich in (Gast)Freundschaft ausdrückt.  Ich denke, seine Politik  wäre eine andere gewesen.  Ich fahre seit über 30 Jahren in dieses zauberhafte Land, das meine Seele nährt.</p>
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