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	Kommentare zu: Seiltänzer der Normalität	</title>
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		Von: Martin Schmidt		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Martin Schmidt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 07:20:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für diesen hellsichtigen Beitrag, liebe Maria Topali!
Sie haben so recht damit, dass dieses Beharren auf Normalität die große und immer übersehene Leistung vieler Bürger*innen Athens im Speziellen und Griechenlands im Allgemeinen ist. Was wir also lernen können, ist die Verteidigung der Zivilgesellschaft unter widrigsten Bedingungen, dasWiderstehen gegenüber extremistischen Einflüsterungen. Klar sieht das nicht spektakulär aus, deshalb liegt diese Leistung ja auch nicht im Blickfeld, sondern im toten Winkel der meisten Medien, die &quot;Krise&quot; als Aufruhr und Tumult verstehen wollen bzw. nur so für vermittelbar halten.
Während meiner Besuche in Griechenland habe ich selbst in den vergangenen Jahren mit zunehmender Bewunderung registriert, dass die meisten Menschen, wie Sie sagen, eben nicht durchdrehen, sondern ihren zunehmend schwierigen Alltag mit großer innerer Kraft und äußerer Anstrengung bewältigen. All diese vielen Seiltänzer der Normalität, wie Sie sie so schön nennen, haben Grund, stolz auf sich zu sein.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für diesen hellsichtigen Beitrag, liebe Maria Topali!<br />
Sie haben so recht damit, dass dieses Beharren auf Normalität die große und immer übersehene Leistung vieler Bürger*innen Athens im Speziellen und Griechenlands im Allgemeinen ist. Was wir also lernen können, ist die Verteidigung der Zivilgesellschaft unter widrigsten Bedingungen, dasWiderstehen gegenüber extremistischen Einflüsterungen. Klar sieht das nicht spektakulär aus, deshalb liegt diese Leistung ja auch nicht im Blickfeld, sondern im toten Winkel der meisten Medien, die &#8222;Krise&#8220; als Aufruhr und Tumult verstehen wollen bzw. nur so für vermittelbar halten.<br />
Während meiner Besuche in Griechenland habe ich selbst in den vergangenen Jahren mit zunehmender Bewunderung registriert, dass die meisten Menschen, wie Sie sagen, eben nicht durchdrehen, sondern ihren zunehmend schwierigen Alltag mit großer innerer Kraft und äußerer Anstrengung bewältigen. All diese vielen Seiltänzer der Normalität, wie Sie sie so schön nennen, haben Grund, stolz auf sich zu sein.</p>
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