Auf den Spuren der Großmutter: Reise nach Ordu

Ausschnitt aus dem Buch von Mirko Heinemann „Die letzten Byzantiner“

„Die letzten Byzantiner“, erschienen im Ch. Links Verlag: Mirko Heinemann, geboren in Thessaloniki, begibt sich auf die Spuren seiner eigenen Familie. Großmutter Alexandra ist eine Pontos-Griechin vom Schwarzen Meer. Der deutsche Autor und Journalist reist nach Ordu, um sich selbst ein Bild zu machen und die historischen Hintergründe zu recherchieren. Lesen Sie einen Ausschnitt auf diablog.eu, für unsere griechische Seite übersetzt von Spyros Moskovou.

Das Osmanische Reich im Ersten Weltkrieg: Am Abend des 9. August 1917 schießen Kriegsschiffe des verfeindeten Russlands die Kleinstadt Ordu an der Schwarzmeerküste in Brand. Da die christlichen Minderheiten des Reichs verdächtigt werden, den Kriegsgegner insgeheim zu unterstützen, fürchten die ortsansässigen Griechen die Rache ihrer türkischen Nachbarn. Panisch versuchen sie, an Bord der Schiffe zu gelangen. Eine, die es schafft, ist die 15-jährige Alexandra. Doch ihre Heimat sieht sie niemals wieder. Nach dem Krieg werden aus dem Gebiet der heutigen Türkei etwa 1,2 Millionen Christen zwangsausgesiedelt.

100 Jahre später reist Alexandras Enkel Mirko Heinemann auf den Spuren seiner Familie und der sogenannten Pontos-Griechen durch den Norden der Türkei. Er erzählt, wie Griechen seit der Antike an den kleinasiatischen Küsten lebten, mit Byzanz das Erbe Roms antraten, bis sie in den letzten Jahren des Osmanischen Reichs erst dem aufgeschaukelten Nationalismus und schließlich den Interessen der Großmächte zum Opfer fielen. Eine hierzulande fast vergessene Geschichte, die bis heute das Verhältnis zwischen der Türkei und Europa prägt.

Tansel kommt zu Fuß. Ende 40, graue Stoppelhaare, ein ka­riertes Hemd und Jeans. Vorsichtig drückt er meine Hand. Sein Englisch ist recht gut. Er sei einer der »vier oder fünf Menschen in Ordu, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren«, sagt er in bedauerndem Tonfall. Es dauert nur ein paar Minuten, bis wir Gemeinsamkeiten gefunden haben. Tansels Familie hat die gleiche Fluchtgeschichte durchlebt wie meine, nur in umgekehr­ter Richtung. Seine Großmutter, eine Muslimin, lebte bis 1923 in Griechenland und musste im Zuge des Bevölkerungsaustauschs in die Türkei umsiedeln.

Als ich erzähle, wo in Nordgriechenland meine Familie nach der Flucht gestrandet ist, zieht er die Augenbrauen hoch. Seine Großmutter stammte aus Drama, einem Ort in der Provinz Ma­kedonien, vielleicht fünfzig Kilometer von Kavala entfernt, wo sich meine Familie nach der Flucht niederließ. Ich kenne die Landschaft dort gut, die eiskalten Flüsse, die sich durch tiefe Schluchten winden. Dichte Nadelwälder schließen sich an, die sich hoch in das Rhodopengebirge erstrecken. Dort, auf beiden Seiten der griechisch-bulgarischen Grenze, leben die Pomaken, ein muslimisches Bergvolk, das einen bulgarischen Dialekt spricht. Tansel hört gespannt zu. Er war noch nie dort.

Die Distanz zwischen uns macht einem Gefühl der Ver­trautheit Platz. Es ist, als würden wir uns schon lange kennen. Ich drehe ich mich zu Ezgi um, die das Gespräch hinter ihrem Schreibtisch lächelnd verfolgt, und danke ihr mit einer patheti­schen Geste. Zum Abschied küsst sie mir auf die Wange, einmal links und einmal rechts.

»Ich zeige dir Ordu, wie es früher aussah«, sagt Tansel.

Wir stapfen los in Richtung Westen. Unsere erste Station ist die alte Brücke, über die früher die Handelsstraße nach Trapezunt verlief. Damals befand sie sich vor der Stadtgrenze, heute hegt sie in der östlichen Neustadt. Sie wurde als traditionelle Rundbogenbrücke im klassischen osmanischen Stil gebaut und ist mit hellem Sandstein verkleidet. Es gibt keinen Hinweis auf ihr Alter oder ihre historische Bedeutung. Tansel weiß, dass eine Aufschrift in arabischer Schrift eingraviert war, wie sie die Osmanen benutzten:

»Wer diese Brücke überschreitet, dem sei Erfolg in all seinen Geschäften beschieden.«

Die griechisch-orthodoxe Kirche von Ordu, 1925

Je weiter wir kommen, desto niedriger und älter werden die Gebäude. Die Straßen werden zu Gassen. Vor uns ragt der Haus­berg auf, der wie in Trabzon Boztepe heißt, was einfach »bewal­deter Hügel« bedeutet. Und wirklich ist er dicht mit Bäumen und Haselnusssträuchern bewachsen. Auf seinem Gipfel erkenne ich eine Seilbahnstation. Die Kabinen wandern wie kleine Perlen an einer unsichtbaren Schnur durch den Himmel und verschwinden hinter den Dächern. Die Talstation muss irgendwo am Strand sein.

Tansel zeigt auf eine Baustelle. Hinter dem Wirrwarr an Ge­rüsten ist die Silhouette eines kleinen Kirchengebäudes zu er­kennen.

»Das war eine griechische Kirche«, sagt er. »Aber sie war protestantisch nicht orthodox.«

Von einer protestantisch-griechischen Gemeinde habe ich bislang nichts gewusst. Ich hätte mir auch nur schwerlich vor­stellen können, dass andere Konfessionen neben der orthodoxen Kirche Platz haben sollten. Später erfahre ich, dass ein US-ameri­kanischer Missionar Anfang des 19. Jahrhunderts den Protestan­tismus in Athen etablieren konnte. Von dort aus breitete er sich über Missionare nach Kleinasien aus. Über die Hafenstadt Smyrna gelangte die Lehre weiter nach Osten bis ins Pontos-Gebiet.

Im Jahr 1915 lebten laut 20. Yüzyilda Ordu, einer Chronik des 20. Jahrhunderts in Ordu, die sich auf osmanische Statisti­ken beruft, 1200 Angehörige der protestantischen Konfession in der Stadt. Sie werden als eigene Bevölkerungsgruppe aufgeführt, gelten also nicht als »Rum«. Römer, womit die Osmanen die orthodoxen Griechen bezeichneten. Als »Rum« weist die Statistik 18 000 Personen aus. Demgegenüber lebten in Ordu 111000 Muslime, darunter fielen neben den Türken auch die Tscherkessen und muslimischen Georgier, die infolge des Kaukasus-Kriegs im 19. Jahrhundert von Russland in das Osmanische Reich vertrieben wurden. Als »Ermeni«, als Armenier, führt das Jahrbuch 12000 Personen an. Christen machten demnach vor dem Ersten Weltkrieg etwas mehr als 20 Prozent der Bevölkerung Ordus aus.

Die Mitglieder der protestantisch-griechischen Gemeinde wohnten offenbar am Fuß des Boztepe, im »Düz Mahalle«, dem »ebenen Viertel« – ein Quartier mit langen, schnurgeraden Straßen, an denen viele Geschäfte und Werkstätten hegen. Dass die Protestanten nicht in der Altstadt siedelten, lässt darauf schließen, dass sie erst in späterer Zeit nach Ordu gezogen sind. Tansel erzählt von dem griechischen Konditor in der Düz Mahalle, den sie »Fidangöris« nannten, den fichtenschlanken Giorgios. Sein Baklava war weit über die Grenzen Ordus bekannt. Im Volksmund heißt noch heute die wichtigste Geschäftsstraße nach ihm die »Fidangör«.

»Die alteingesessenen Griechen und Armenier lebten in der Altstadt, oben am Hang«, sagt Tansel. »Dorthin gehen wir jetzt.«

Er bedeutet mir, eine Gasse hinaufzusteigen. Es geht steil bergauf, bis wir eine schmale Brücke erreichen, die über einen Bach führt. Unter uns, irgendwo im hohen Gras, höre ich das Wasser leise murmeln.

Die griechisch-orthodoxe Kirche von Ordu heute

Ab wir die erste Anhöhe überwunden haben, blicken wir auf eine urtümliche Szenerie. Windschiefe Häuser kleben förmlich an steilen Hängen, an denen Wolkenfetzen wabern. Die Terrassengärten sind mit sattem Grün bewachsen. Zur Linken ragt der Boztepe in die Höhe. Noch weit oben sehe ich dunkle Holzhäuser, vielleicht Almhütten. Den Berg hinunter fließen Bäche, die die gesamte Altstadt durchziehen. Sie verlaufen in engen Schluchten, die von üppigen Wiesen bewachsen sind und in die schmale Pfade in Serpentinen hineinführen.

»Hinter dieser Brücke beginnt Tasbasi«, sagt Tansel und macht eine ausladende Handbewegung »Dies ist das ehemalige griechische Viertel.«

Ein Schauer läuft mir über den Rücken. Alles ist noch da! Nichts hat sich verändert. Die Straßen im Viertel sind eng und gepflastert, einfache Holzhäuser wechseln sich mit steinernen, herrschaftlichen Häusern ab. Die meisten Gebäude stammen noch aus der osmanischen Zeit. Ich ertappe mich dabei, wie ich die Eingänge nach einem Paar Pantoffeln absuche. Alexandras Hausschuhe, die sie bei ihrer Flucht dort abgestellt hat. Vor hundert Jahren.

Die Häuser der Muslime erkenne man an ihren über die Straße herausragenden Erkern, den »Cumbas«, sagt Tansel. Viele Häuser stehen leer, darunter sind auch herrschaftliche Villen. Wir bleiben vor einem dreistöckigen Gebäude mit neoklassizistischer Fassade stehen, das nahe am Hang gebaut wurde. Hier habe der Kostis gelebt, erzählt Tansel, ein reicher griechischer Kaufmann, der mit Haselnüssen, Schafen und Kartoffeln gehandelt habe. Das Gebäude gehört der Stadt, es verfällt zusehends.

An einer Stelle lassen die eng zusammenstehenden Gebäude eine Lücke. Dort führt eine Treppe in engen Windungen den Hang hinunter. An dessen Fuß steht ein imposantes Gebäude mit einer Kuppel, das äußerlich unversehrt ist. Die kreuzförmigen Öffnungen im Gestühl und die Kuppel weisen darauf hin, dass es einst eine orthodoxe Kirche gewesen sein muss. Nur das Kreuz auf der Kuppel fehlt. Ich erinnere mich an die Erzählungen meiner Mutter. Direkt hinter der Kirche, in die meine Großmutter jeden Sonntag ging soll ihre Schule gewesen sein. Dort sehe ich aber nur einen leeren, betonierten Platz, auf dem zusammengeklappte Stühle und Tische liegen. Doch, ja, dort habe früher tatsächlich ein Schulgebäude gestanden, bestätigt Tansel. Es sei baufällig gewesen. Tansel erinnert sich noch an den Abriss. Heute gehört das Grundstück einem reichen Einwohner Ordus, der dort exklusive Events veranstaltet. Wir stehen also ganz offensichtlich vor der Taufkirche meiner Großmutter. Dahinter erstreckt sich bis zum Horizont das tiefblaue Meer.

Von meiner Mutter weiß ich, dass meine Großmutter im Sommer jeden Morgen vor der Schule zum Meer hinunterging um zu schwimmen. »Ihre Bewegungen waren wie die eines Delfins«, erzählte sie. Auf alten Fotos, die mir Tansel später zeigt, kann man erkennen, dass dort, wo heute die vierspurige Küstenstraße verläuft, die Treppe neben der Basilika direkt an den Strand führte. Diese Treppe muss meine Großmutter hinuntergestiegen sein.

Einige Stufen unter uns sitzen drei junge Frauen auf einer Bank und unterhalten sich. Die Sonne scheint auf ihre Gesichter, sie lachen. Eine der Frauen hat nachlässig ein Tuch über ihren Kopf geworfen, die anderen beiden tragen ihre Haare offen. Eine Möwe schreit. Fidangör, Kostis, die griechische Kirche, dahinter das Schwarze Meer – genau hier muss das Haus meiner Vorfahren gestanden haben. Es ist ein bewegender Moment, der eine Ewigkeit andauern will.

Text: Mirko Heinemann. Mit Genehmigung des Verlags entnommen aus seinem Buch: Die letzten Byzantiner. Die Vertreibung der Griechen vom Schwarzen Meer. Eine Spurensuche. Berlin, Ch. Links Verlag 2019. Fotos: Archiv Mirko Heinemann.

Mirko Heinemann, Jahrgang 1966, wurde als Sohn einer griechischen Mutter und eines deutschen Vaters in Thessaloniki geboren. Aufgewachsen ist er in Mönchengladbach, heute lebt er in Berlin. Als freier Redakteur konzipiert er Themenbeilagen in Zeit, Handelsblatt, Capital, Welt und WirtschaftsWoche und arbeitet für Printmedien wie taz, Das Parlament, FAZ und für den Hörfunk, etwa die Programme des Deutschlandfunks. Träger des Journalistenpreises der Pall-Mall-Foundation.
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3 Gedanken zu “Auf den Spuren der Großmutter: Reise nach Ordu

  1. Das Buch war für mich eines der Bücher des Jahres, ich habe es zweimal hintereinander gelesen. Es informiert über eine Geschichte, die in Deutschland kaum bekannt ist, es wirft über die eigentlich auf das Osmanische Reich und den Balkan konzentrierten Ereignisse ein sehr erhellendes Licht, in dem sich die Geschichte Europas und der gerade zu jener Zeit aufgekommene mörderische Gedanken des Nationalstaatentums neu verstehen lassen.

    All das geschrieben in einem persönlichen Ton, den ich sehr gern gelesen habe: klug und warmherzig.

  2. Moin und Kalimera, das Buch, Die letzten Byzantiner von Mirko Heinemann, ist eine gelungene Mischung aus Reisebericht und Spurensuche. Es gibt eine Fülle an Informationen und Fakten.

    Was mir bisher gar nicht bekannt war, dass die Griechen seit der Antike an den kleinasiatischen Küsten lebten und dort Orte gründeten, wie Smyrna (heute Izmir), Trapzunt (Trabzon), Istanbul (früher Konstantinopel), aber auch Marseille, Odessa, Neapel, Tarent usw. Ganz Süditalien wurde von griechischen Kolonisten aus dem Golf von Korinth besiedelt. Griechisch wurde zur Handelssprache an den Meeren.

    Auch ist mir nicht bekannt gewesen, dass es bereits Jahre vor dem 1. Weltkrieg und der Kleinasiatischen Katastrophe (Bevölkerungsaustausch 1923) schon Morde, Pogrome und Vertreibungen gegen Griechen an der Schwarzmeerküste gab. Bereits 1908–1912 und 1914 als sich das Osmanische Reich sich dem deutschen Reich anschloss.

    Festzuhalten ist aber auch, hätte es den griechisch-türkischen Krieg (Juni 1920) durch Venizelos (die griechische Megali Idea, vormals griechisch besiedelte Gebiete in Kleinasien militärisch zurückzugewinnen), mit der Großoffensive gegen Ankara (August 1921) nicht gegeben, wäre es auch nicht zu der Kleinasiatischen Katastrophe gekommen. Venizelos kommt mir in der kretischen Geschichtsschreibung zu unkritisch weg.

    Von der kurdischen Sache, dem Demokratischen Kornföderalismus (so heißt das Konzept) hat Mirko Heinemann weniger Ahnung. Wenn er im Zusammenhang mit der PKK von einer kurdischen Terrororganisation spricht und den Terminus “Terrorismus” der Herrschenden (EU und USA) verwendet (S. 46). Das Brüsseler Berufungsgericht (Cour d’appel) hatte bereits am 14. September 2017 in einer gefällten Entscheidung festgestellt, dass die kurdisch-türkische PKK keine Terrororganisation ist, sondern Kriegspartei. Im Januar 2020 hat der Kassationshof in Brüssel die Entscheidung des Revisionsgerichts vom März 2019 bestätigt, dass die PKK keine „terroristische Organisation”, sondern eine Partei in einem bewaffneten Konflikt ist.
    Oder wenn Heinemann, Afrin als eine syrische Enklave bezeichnet (S.52). Afrin (Efrîn) ist keine syrische Enklave, sondern ist ein Kanton in Nordwesten von Syrien. Nach dem Abzug der syrischen Armee aus Afrin, ist Afrin unter kurdischer Selbstverwaltung. Seit 2012 gehört der Kanton Afrin und Kobane/Kobani und Cizre der Demokratischen Föderation Nordsyrien (Rojava) an. Am 18. März 2018 griffen türkischen Streitkräfte die Stadt an und besetzten sie völkerrechtswidrig.

    Da merkt man dann, dass Heinemann für die konservativen Blätter, FAZ, Die Welt usw. schreibt.

    Seit der Gründung des Osmanischen Reiches und der Republik Türkei, klebt bis heute Blut an den Händen.

    „Wenn das identitätsstiftende Narrativ eines Landes, den Massenmord verherrlicht, dann stimmt etwas Grundlegendes nicht.“ (S.202)

    Ich kann das Buch (trotz ein paar wenigen Kritiken) empfehlen. Mit 25 Euro ist es allerdings auch nicht gerade billig. Bücher sollten allen sozialen Schichten zugängig sein.

    kalo mina, kv

  3. 101 Jahre seit dem Völkermord an den Pontus-Griechen
    “Seit dem Völkermord an den Pontus-Griechen ist mehr als ein Jahrhundert vergangen. Damals wurden mehr als 353.000 Menschen ermordet. Landesweit finden derzeit Gedenkveranstaltungen statt. Athen möchte erreichen, dass dieses Verbrechen vor allem auch von der Türkei als Genozid anerkannt wird.

    Griechenland gedenkt jedes Jahr am 19. Mai des Völkermordes an den Pontus-Griechen durch das damalige Osmanische Reich. Die historische Region des Pontus liegt an der Südküste des Schwarzen Meeres. In den Jahren 1920 bis 1922 wurden zehntausende der dort lebenden Griechen und Armenier von den Jungtürken ermordet. Das griechische Parlament hat die an diesen Volksgruppen verübten Verbrechen bereits 1994 zum Genozid erklärt.”

    https://www.griechenland.net/nachrichten/politik/27275-101-jahre-seit-dem-v%C3%B6lkermord-an-den-pontus-griechen

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